SPÖ deckt auf: Tempo 160: Dörfler mit Vollgas in die Doppelmoral

PÖ kritisiert Kärntner Verkehrslandesrat

Klagenfurt (SP-KTN) - - Scharfe Kritik am Kärntner Verkehrslandesrat Gerhard Dörfler übten am Donnerstag die Kärntner Sozialdemokraten. Verkehrssprecher LAbg. Rudolf Schober richtet den Vorwurf der Doppelmoral gegen den BZÖ-Landesrat. "Verfolgt man die Aussagen des Verkehrslandesrates der letzten Monate genau, so stellen sich einige Widersprüchlichkeiten in den Aussagen dar", so Schober, der auf einen Leserbrief Dörflers vom 28.12.2005 verweist, in dem der Kärntner Verkehrslandesrat scharfe Attacken gegen Journalisten und deren Kritik an Tempo 160 reitet.

Schober zitierte aus dem Kärntner Landtag. Dort meinte LR Dörfler in der 22. Sitzung vom 24.11.2005 wörtlich: "In Kärnten ist keine Gefahr, dass es 160 geben wird". "Recherchiert man weiter, traut man seinen Augen und Ohren kaum", so Schober. In der 49. Sitzung des Kärntner Landtages am 19.12.2002 meinte LR Dörfler etwa wörtlich:
"Ich glaube wir können nur mit "bremsen" die Herrschaften in Brüssel aufwecken, dass es bei uns eine besondere Situation gibt." […] "Wir sollten uns gemeinsam dazu bekennen, hier wirklich eine klare Position zu haben. 20 km/h weniger sind weniger Lärm, sind weniger Umweltbelastung und sind eine bessere Position gegenüber Brüssel."

LAbg. Schober: "Ich fordere Kollegen Dörfler daher auf, nicht die engagierten Journalisten anzupatzen, sondern sich selbst bei der Nase zu nehmen." Schober ergänzte: "Ich empfehle dem Kärntner Verkehrslandesrat, nicht immer gleich vor seinem Parteichef in die Knie zu gehen und die Position des Vizekanzlers kritiklos zu übernehmen, sondern für die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner einzutreten. Das ist schließlich sein Job."

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