Hofer: FPÖ verlangt Rücktritt von Springer als Bundestheater-Chef

Nach Nitsch-Orgie im Burgtheater auch für Pornoplakate verantwortlich - Vergleich mit Schiele unzulässig

Wien (OTS) - Die FPÖ verlangt den Rücktritt von Georg Springer als Geschäftsführer der Bundestheater-Holding GmbH . Laut FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer ist Springer einer der Hauptverantwortlichen für die Kunst-Aktion "euroPART", die in den letzten Tagen negative Schlagzeilen gemacht hat.

Hofer: "Den Vorwurf der Pornographie im Zusammenhang mit diesen frauenfeindlichen und sexistischen Plakaten hat Springer mit dem Argument zurückgewiesen, daß man Schiele ja auch nicht als Pornographen bezeichnen würde. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen den Plakaten von euroPART und den Werken Schieles. Wer einen solchen Zusammenhang herstellt, der sollte nicht für die Bundestheater an führender Stelle tätig sein."

Springer trage, so Hofer, auch für das blutige Nitsch-Spektakel im Burgtheater die Verantwortung und habe offenbar eine besondere Neigung, was diese Form von Kunst betreffe. "Die FPÖ steht zur Freiheit der Kunst. Nicht alles, was provoziert, ist aber als förderungswürdige Kunst einzustufen. An jeder Tankstelle kann man Kontaktmagazine kaufen, welche nach diesen Kriterien als Kunstbände eingestuft werden müßten und dann wohl ebenfalls eine Förderung durch das Bundeskanzleramt erhalten würden."

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