Knallkörper zu Silvester: Innenministerium warnt und setzt gezielte Maßnahmen

Besonders alte und kranke Menschen leiden unter Silvesterlärm

Wien (OTS) - Auch heuer wird zum Jahreswechsel wieder die
Verwendung von Knallkörpern und Raketen das Stimmungsbild prägen. Vor allem alte und kranke Menschen leiden unter der Lärmbelästigung zu Silvester und es werden öfters durch unsachgemäße Verwendung dieser Gegenstände Personen gefährdet und verletzt. Das Bundesministerium für Inneres (BM.I) ersucht deshalb um Zurückhaltung bei der Verwendung von Feuerwerks- und Knallkörpern. Außerdem wird besonders auf das Verbot der Verwendung bestimmter pyrotechnischer Gegenstände im Ortsgebiet hingewiesen.

Die Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes 1974 verbieten die Verwendung von pyrotechnischen Artikeln der Klasse II (Kleinfeuerwerk) innerhalb des Ortsgebietes. Besonders strenge Verbotsbestimmungen gelten für den Nahbereich von Einrichtungen, in denen sich überwiegend alte, kranke oder sonst ruhebedürftige Menschen aufhalten (z.B. in Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen).

Das BM.I ersucht, auf das Ruhebedürfnis der Mitmenschen Rücksicht zu nehmen, die geltenden Verbote über die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände zu beachten, übermäßigen Lärm zu vermeiden und jeden die Sicherheit gefährdenden Gebrauch von Feuerwerkskörpern und Knallpräparaten zu unterlassen.

Die Polizei wurde angewiesen, bei Verstößen gegen wesentliche Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes gezielte Maßnahmen zu setzen, um eine Gefährdung und Belästigung von Mitbürgern zu vermeiden.

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