Fürlinger: Steyr Mannlicher wäre massiv getroffen

Wien (OTS) - Im ProSieben Austria TopNews Interview zeigt sich der Chef der österreichischen Waffenfirma Steyr Mannlicher, Wolfgang Fürlinger, betroffen und schockiert.

Fürlinger findet die Diskussion rund um ein mögliches Embargo der USA gegen seine Firma skurril, er betont, dass sich seine Firmen an die Gesetze der Länder halten, in denen sie produzieren. Er selbst hat bisher ausschließlich aus den Medien von einem möglichen Embargo erfahren; weder die Niederlassung in den USA noch die österreichische Firma wären bislang von irgendwelchen Schritten der amerikanischen Regierung informiert worden.

Fürlinger: "Es ist richtig, dass ich in den Staaten war, ich habe dort sogar Gespräche geführt, von einem Embargo oder gar von irgendwelchen Sanktionen war da überhaupt keine Rede, ganz im Gegenteil. Ich denke, es gibt sehr großes Interesse in den USA, vermehrt unsere Produkte kaufen zu wollen, da verwundert mich diese Meldung, die ich heute gesehen habe."

Im Fall von Sanktionen hofft Fürlinger auf Unterstützung durch die österreichische Bundesregierung. Amerika ist der wichtigste Exportmarkt für Steyr Mannlicher. Fürlinger rechnet im Fall eines Embargos mit Umsatzeinbußen von 30 - 40%, wörtlich meint er, es würde seine Firma "massiv treffen, wenn dieser Markt gesperrt wäre".

Mehr dazu heute, Mittwoch, 28. Dezember 2005, um 20.00 Uhr in den ProSieben Austria TopNews

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