Asylanträge: Kickl befürchtet für 2006 das Schlimmste

Unter Schüssel ist Zuwanderung eskaliert

Wien (OTS) - Daß es 2005 "nur" 22.534 Asylanträge gegeben habe, könne nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, daß die Zuwanderung unter Bundeskanzler Schüssel geradezu eskaliert sei, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Und der Umstand, daß die Anzahl der Anträge im Dezember 2004 1.889 betragen habe, im Dezember 2005 aber noch vor dem Jahresende bereits auf 2.386 geklettert sei, lasse für 2006 das Schlimmste befürchten.

Laut Kickl ist das heuer im Juli beschlossene Asylgesetz sicher nicht das geeignete Mittel, eine Trendumkehr herbeizuführen. Dieses sende nämlich weiterhin massive Anreize aus, nach Österreich zu kommen. Dies zeige allein die absurde Verknüpfung von Asyl und Staatsbürgerschaft. "Asylanten sind keine Einwanderer, Asyl ist Schutz auf Zeit vor Verfolgung", stellte Kickl klar.

Für den freiheitlichen Generalsekretär hat die Regierung bei der Zuwanderungs- und Asylproblematik völlig versagt. "Kosmetische Maßnahmen lösen keine Probleme", betonte Kickl.

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