Prammer fordert von Schüssel sofortigen Stopp der Skandal-Plakat-Aktion

Wien (SK) - "Vier Tage vor Beginn der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft leistet sich das Bundeskanzleramt mit Wolfgang Schüssel einen Skandal, der seinesgleichen sucht: Frauen werden auf Plakaten in sexistischer, herabwürdigender Weise öffentlich zur Schau gestellt und die Staatsoberhäupter Chirac, Bush und die englische Queen werden in an Geschmacklosigkeit nicht zu überbietender Weise desavouiert; das alles mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes", zeigt sich die Zweite Nationalratspräsidentin, SPÖ-Frauenvorsitzende Barbara Prammer entsetzt. Die Zweite Nationalratspräsidentin fordert Bundeskanzler Schüssel auf, die skandalöse Plakataktion, die vom Bundeskanzleramt unterstützt wird, auf der Stelle zu stoppen. ****

Es könne nicht angehen und schade dem Ruf unseres Landes, wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs vom EU-Vorsitzland mit derartigen Symbolen empfangen werden. "Was haben sich das Bundeskanzleramt und Kanzler Schüssel bei dieser Aktion gedacht?", so Prammer, die Schüssel auffordert, umgehend zu handeln und wenigstens jetzt den Schaden, der zweifelsohne bereits besteht, zu minimieren und die Plakate auf der Stelle abnehmen zu lassen. (Schluss) cs

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