VP-Gerstl: Häupl zeigt sich uninformiert und beweist Desinteresse

450.000 Euro für Tempo 50 Reduktion wurden von Rot-Grün genehmigt

Wien (VP-Klub) - Als im höchsten Maße uniformiert zeigte sich Wiens Bürgermeister Häupl im gestrigen ’Wien heute’ Interview mit Paul Tesarek, stellt ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl fest. "Die Aussage Häupls, die Kosten von 450.000 Euro für das ’Aufhängen und Abnehmen von ein paar Schildern und ein bisschen Ampelumstellen’ im Zuge der Einführung einer generellen Tempo 50 Beschränkung in Wien wären ’Unsinn’, zeigt, dass er entweder von seinem Verkehrsstadtrat Schicker nicht informiert wurde, oder an der Sache selbst vollkommen desinteressiert ist", so Gerstl.

Häupl fordert Kontrollamtsprüfung von Schicker Ressort

Die genannten Kosten sind im entsprechenden Akt des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr schwarz auf weiß festgehalten und in der Ausschusssitzung am 30. November mit den Stimmen von Rot-Grün auch beschlossen worden. "Die ÖVP Wien begrüßt jedenfalls freudig die Ankündigung Häupls, in der Angelegenheit das Kontrollamt einschalten zu wollen. Wie nun auch Bürgermeister Häupl erschienen der ÖVP Wien von vorneherein die Kosten als unangemessen und weit überhöht", so Gerstl.

Generell zeigt diese Tatsache aber, so Gerstl weiter, dass Häupl seine Stadtregierung einerseits nicht mehr unter Kontrolle hat und andererseits an Angelegenheiten, die die Wiener Bevölkerung betreffen, absolut nicht interessiert ist. "Häupl solle sich ernsthaft überlegen, welche Lehren er daraus zu ziehen hat, insbesondere in Richtung seiner Umweltstadträtin Sima, die diese Maßnahme vorgeschlagen, über die Konsequenzen aber nicht nachgedacht zu haben scheint", so Gerstl abschließend.

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