Raiffeisen Jahresendanalyse: Anlagezertifikate - eine neue Generation auf Siegeszug im Finanzmarkt

RLB NÖ-Wien Vorstandsdirektor Rehor setzt auf Analyse und Neuorientierung Wien (OTS) - "Sehr rasch und mit großer Kontinuität" hat sich nach der Analyse von Dr. Gerhard Rehor der Markt der Anlagezertifikate bzw. der strukturierten Produkte entwickelt.

Wie der für den Geschäftsbereich Finanzmärkte zuständige Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien in einem Pressegespräch erläuterte, ist das vergangen Jahr 2005 das erste Jahr mit einem überzeugenden Siegeszug dieser neuen Strategie am Finanzmarkt.

"Nach Schätzungen der RLB NÖ-Wien sind Ende 2005 fünf Milliarden Euro in den österreichischen Portfolios den Anlagezertifikaten zuzurechnen. 2004 waren es rund 3,3 Milliarden Euro, das bedeutet ein Wachstum von 50 Prozent", so Rehor in seiner Analyse.

Für die kommenden Jahre bis 2008 erwartet die RLB NÖ-Wien ein Wachstum von 30 Prozent jährlich. Die 10 Milliardengrenze wird, so die Prognose der RLB NÖ-Wien, in drei Jahren erreicht.

In Österreich wird die neue Form der Veranlagung gut angenommen

Setzt man das in diese Anlageform investierte Kapital ins Verhältnis zum Bausparen, der beliebten Sparform der Österreicher, mit einem Volumen von 18 Millarden Euro, so kann man sagen: Innerhalb von knapp drei Jahren hat eine neue Anlageform 28 Prozent des Volumens dieser stark akzeptierten traditionsreichen Sparform erreicht. Innerhalb weiterer drei Jahre werden über 50 Prozent erreicht werden.

Neue Produkte sind nichts für die Selbstbedienung

"Der Markt ist für den Laien unübersichtlich. Nur der absolute Profi kann sich hier zurecht finden!" sieht Rehor zwar viele Chancen für Anlage mit Gewinn, der aber nur mit der entsprechenden Beratung erreicht werden kann. Rehor: "Denn in diesem neuen Markt findet man keine Selbstbedienungsprodukte. Die unterschiedliche Risikostruktur verlangt nach gezielter Beratung. Ohne Beratung ist man als Anleger/Anlegerin hier chancenlos!"

Die Frage "Kann ich mein Kapital verlieren oder nicht?" - wird bei den verschiedenen Zertifikatsarten unterschiedlich bewertet. Die RLB NÖ-Wien spricht eine starke Empfehlung für Garantieprodukte auf Aktienkörbe/indizes und für Garantieprodukte auf Zinsstrukturen aus. Als erste Orientierungshilfe wird von der RLB NÖ-Wien eine "PLUS/MINUS Bewertung" mit ergänzenden Kurzbeschreibungen der Systematik in den verschiedenen Zertifikatsarten angeboten. (www.rlbnoew.at)

Doch nicht nur die Struktur, sondern auch der Inhalt entscheidet. Das Wissen um die Konstruktion des einzelnen Produktes ist wesentlich für die Kaufempfehlung bzw. -entscheidung. Die Konsequenz für Rehor: "Das Risiko richtig einschätzen, das kann man nur mit dem richtigen Berater. Die RLB NÖ-Wien ist die BeraterBank, auf die man auch in diesem Feld der Finanzwelt bauen und auf eine sichere Ernte vertrauen kann."

Entscheidend und Basis des Erfolges ist die Risikostreuung. Hier gibt die Kompetenz der Raiffeisenberaterinnen und -berater Sicherheit. 7,9 Prozent jährlicher Gesamtertrag ist das errechnete Ergebnis auf die Fragestellung, "Hätte ein Kunde alle von der RLB NÖ-Wien angebotenen Produkte gekauft, mit welchem Ergebnis könnte er 2005 abschließen?"

Das Emissionsvolumen 2005 der RLB NÖ-Wien mit 382 Millionen Euro macht deutlich: Kunden vertrauen der engagierten Regionalbank im Osten Österreichs bei der Auswahl der Anlagethemen.

Zielkupon Wohnbauanleihe und Topas III - erfolgversprechend und erfolgreich

Als besonders attraktiv schätzt Rehor die Zielkupon-Wohnbauanleihe ein, von dieser wurden binnen weniger Wochen 22 Mio verkauft. Hier ist von einem garantierten steuerfreien Kupon von 4 Prozent in den ersten neun Jahren auszugehen, danach von einem variablen Kupon. Eine herkömmliche fixe Wohnbauanleihe bringt derzeit ca. 3,0 Prozent Rendite steuerfrei.

Mit der Topas III-Anleihe hat die RLB NÖ-Wien 2005 ein Produkt mit 6 Prozent Festzins im ersten Jahr und einer Aussicht auf 11 Prozent Zielkupon angeboten. Das heißt, jedes Jahr zum Zinstermin erhält der Anleger die Wertentwicklung des TOPAS III - Aktien-Korbes ausgezahlt. Bei der Fälligkeit spätestens nach sieben Jahren werden dem Anleger zusätzlich zum jährlichen Kupon 100 Prozent des Nennwertes garantiert zurückgezahlt.

"TOPAS III ist ein herausragendes Beispiel für die neuen Entwicklungen von strukturierten Produkten", betont Rehor. 2003 hat die RLB NÖ-Wien bereits zwei ähnliche Produkte aufgelegt, diese haben bis heute durchschnittlich 13,5 Prozent p.a. Performance gebracht.

"Auch 2006 werden kompetente Berater unseren Kunden ähnlich attraktive Produkte empfehlen können", ist sich Rehor sicher.

Was wurde/wird aus 1.000 Euro ?

Ausgehend von einem Basisbetrag von 1.000 Euro listet die RLB NÖ-Wien in einem symbolischen Kontoauszug die Ergebnisse 2005 und die Erwartungen für 2006 auf. Im Rückblick zeigt sich, dass die RLB NÖ-Wien die Tendenz für 2005 gut eingeschätzt hat. Die Staatsanleihen verdienten gerade den Kupon. Das Eingehen höherer Bonitätsrisiken (z.B. Osteuropäische Staatsanleihen und Unternehmensanleihen) wurden mit einem höheren Ertrag bedacht. Unerwartet war der Anstieg des US $ und damit der Anstieg der emittierten Anleihen und Aktien (gemessen in Euro).

Erfolgsgeschichte Centrope wird weitergeschrieben

So wie die RLB NÖ-Wien 2004 erwartet hat, verzeichnete die Region Centrope die stärksten Zuwächse an den Aktienmärkten. Die Börsen Wien, Budapest und Prag profitierten von dem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum der Region und der weltweiten positiven Einschätzung der EU Erweiterung. Herausragende Beispiele waren die OMV, Raiffeisen International und MOL.

Mit 27 Prozent Zuwachs an den internationalen Aktienmärkten passt 2005 in die Reihe der besonders guten Aktienjahre.
Der europäische Aktienmarkt liegt trotzdem noch deutlich unter dem Höchststand 2001. Der amerikanische Dow Jones Aktienindex hat bereits wieder die Rekordniveaus erreicht.

"Dieser Entwicklung entsprechend empfehlen wir 2006 die europäischen Aktienmärkte den amerikanischen vorzuziehen!", so RLB NÖ-Wien Experte Rehor.

Klar auf Überholspur liegen der japanische Aktienmarkt und weiterhin Osteuropa. "Auch mit Aktien der Centrope Region wird wieder gutes Geld zu verdienen sein", betont Rehor. Allerdings dürfe man sich keine Zuwachsraten wie in den vergangenen zwei Jahren erwarten.

2006 wird nach der Einschätzung der RLB NÖ-Wien "ein schwaches Anleihenjahr". Daher die Empfehlung auf "Hold" für Anleger. Für Kunden, die frisches Geld anlegen wollen, empfiehlt Rehor "kurze Laufzeiten". Der Vorstandsdirektor der RLB NÖ-Wien kurz und bündig:
"Ein schwacher Ertrag ist besser als Verlust!"

Positiv die Botschaft für Sparbuch-Sparer: Die Sparbuchzinsen werden 2006 steigen.

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Tel.: (01) 211 36-3004,
E-mail: peter.wesely@raiffeisenbank.at

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Tel.: (01) 211 36-3005,
E-mail: katharina.wallner@raiffeisenbank.at

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