Amon: Zum Jahresabschluss eine Schlussrechnung für Erwin Niederwieser

Vielleicht hätte Niederwieser als Bildungssprecher in Finnland mehr Spaß

Wien, 27. Dezember 2005 (ÖVP-PK) Es sei bedauerlich, dass SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser unser Bildungssystem ständig als "hinterwäldlerisch" herabwürdige, umso mehr, als es - wenn Niederwieser dieses Wort verwende - "'Common sense' in Österreich ist, dass unser Bildungssystem hervorragend funktioniert", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. "Wahr ist, dass eine gemeinsame Schule, wie Niederwieser und seine Parteigenossen sie fordern, weder in der österreichischen Bevölkerung, noch im Parlament mehrheitsfähig ist, und das sollte Niederwieser als Parlamentarier endlich zur Kenntnis nehmen,
anstatt jedes andere System als das von ihm ideologisch gewollte madig zu machen", sagte der ÖVP-Bildungssprecher. ****

Mit ins neue Jahr gebe Amon dem SPÖ-Bildungssprecher eine Schlussrechnung: "In Finnland wurden bei der PISA-Studie 1,8
Prozent Kinder mit Migrationshintergrund getestet. Insgesamt gab es in Finnland dann sechs Prozent an Jugendlichen, die nicht sinnerfassend lesen konnten. In Österreich waren es 13,3 Prozent Kinder mit Migrationshintergrund, und - angenommen, die Ergebnisse der PISA-Studie stimmen - 20 Prozent an Jugendlichen, die Probleme beim sinnerfassenden Lesen haben. Wie viele Kinder, die Probleme beim sinnerfassenden Lesen haben, hätten die Finnen, wenn sie einen gleich hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund hätten wie Österreich", so Amon.

Während Niederwieser noch von Neujahrsvorsätzen träume, "die dann doch nur wieder in den altbekannten sozialistischen Dogmen münden", habe die ÖVP mit Bildungsministerin Gehrer bereits im heurigen Jahr vieles umgesetzt. "Von der Weiterentwicklung der Pädagogischen Akademien in Pädagogische Hochschulen über einen Schwerpunkt beim Ausbau der Tagesbetreuung bis hin zu 300 zusätzlichen Lehrerinnen und Lehrern für die besondere Herausforderung der frühen Förderung von Kindern mit Sprachproblemen war das Jahr 2005 ein außerordentlich gutes für die österreichischen Schulen und alle, die darin lernen und arbeiten", erläuterte Amon.

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