• 22.12.2005, 11:11:17
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Kickl: Keine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften

Gastinger soll ihre krausen Ideen endlich entsorgen und sich um die tatsächlichen Probleme kümmern

Wien (OTS) - "Eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften
mit der Ehe kommt für uns nicht in Frage", stellte
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl heute klar. "Frau Gastinger soll
ihre krausen Ideen endlich entsorgen."

Gleichgeschlechtlichen Partnerschaften könne man zwar gewisse Rechte
wie etwa das Besuchsrecht im Krankenhaus einräumen, aber eine
Gleichstellung mit der Ehe wäre ein gesellschaftspolitisch völlig
falsches und fatales Signal, meinte Kickl. "Ich kann mir auch beim
besten Willen nicht vorstellen, daß die Österreicher das wollen. Man
fragt sich schön langsam, warum die Justizministerin ausgerechnet
dieses Thema zu ihrer causa prima erkoren hat. Es ist ja absurd, ein
Nebenthema zu einem Haupt- und Dauerthema aufzublasen."

Es wäre besser, wenn Gastinger sich endlich um die tatsächlichen
Probleme kümmern würde, meinte Kickl. "So herrscht in unserem
Rechtssystem noch immer ein eklatantes Mißverhältnis zwischen der
Bestrafung von Vermögensdelikten und der Bestrafung von
Gewaltdelikten. Hier hat man von der Frau Justizministerin noch
nichts darüber gehört, wie sie diesem Mißstand zu Leibe rücken
möchte." Die Debatte rund um den Grundsatz, daß lebenslang auch
lebenslang bleiben müsse, gewinne angesichts der Diskussion um Arnold
Schwarzenegger ja neue Aktualität. Hier vermisse man eine Aussage
Gastingers.

Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629

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