- 21.12.2005, 13:36:26
- /
- OTS0157 OTW0157
RIDI STEIBL: SPÖ VERZÖGERT WICHTIGE ERRUNGENSCHAFTEN FÜR BETREUER SCHWERSTKRANKER
Wien (ÖVP-PK) - Die SPÖ verzögert mit ihrem Vertagungsbeschluss im
Bundesratsausschuss am Montag die wichtige Neuregelung der
Familienhospizkarenz um Monate! Die SPÖ sollte sich besser überlegen,
was für negative Konsequenzen eine derartige Fundamentalpolitik für
die Betreuer/-innen von schwerst Erkrankten hat. Das sagte heute,
Mittwoch, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl. ****
Die Familienhospizkarenz sollte mit der Neuregelung auch für
leibliche Kinder des anderen Ehegatten oder Lebensgefährten in
Anspruch genommen werden können. Damit haben Eltern nicht nur die
Möglichkeit, sich um ihre leiblichen Kinder oder Pflegekinder zu
kümmern, sondern auch um ihre Stiefkinder. Darüber hinaus ist es eine
wesentliche Erleichterung für Mütter und Väter zu wissen, dass sie
künftig bis zu neun Monate in Karenz gehen können, um ihr schwer
krankes Kind zu betreuen", so Familiensprecherin Ridi Steibl.
Weiters werde die Einkommensgrenze für den Bezug von Mitteln aus dem
Härteausgleichsfonds von 500 auf 700 Euro angehoben. "Mit dieser
Vertagung schadet die SPÖ daher den Alleinstehenden und
Einkommensschwächeren."
"Der Vertagungsbeschluss der SPÖ ist in keiner Weise nachvollziehbar
und eine ausgesprochen schlechte Nachricht für jene, die sich oft in
aufopfernder Weise der Pflege Kranker widmen. Ihnen würde jegliche
Hilfe und Besserstellung gebühren, und nicht eine derartige
unsoziale, unfreundliche Maßnahme wie jetzt von der SPÖ", schloss die
ÖVP-Abgeordnete.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK






