FASSLABEND: GUSENBAUER ENTPUPPT SICH ALS EUROPÄISCHER KLEINKRÄMER MIT SPÄTZÜNDUNG

Wien (ÖVP-PK) - Als "europäischen Kleinkrämer mit Spätzündung" entpuppt sich SPÖ-Chef Gusenbauer mit seiner Kritik am Verhandlungsergebnis in Brüssel. Das erklärte der Vorsitzende des EU-Unterausschusses im Hauptausschuss, ÖVP-Abg. Dr. Werner Fasslabend heute, Montag. "Während die Klubobmänner aller anderer Parteien -Molterer, Scheibner und Van der Bellen - fast selbstverständlich Mitglieder des Stand-by-Komitees des Parlaments waren und sich seit Donnerstag Abend intensiv über den jeweiligen Stand der Verhandlungen informiert haben, zog es Gusenbauer als einziger vor, nicht an diesem Komitee teilzunehmen, sondern jetzt, mit 48stündiger Verspätung, seine Kommentare abzugeben, deren einziger politischer Zweck es sein dürfte, in kleinlicher Art und Weise Wahlkampf zu führen", kritisierte Fasslabend. ****

"Von allen, die die Geschehnisse mitverfolgt haben, wurde die Rolle von Bundeskanzler Schüssel besonders gewürdigt. Denn Schüssel zählte zum Kreis jener europäischen Staatsmänner, die es zustande brachten, dass in einer europakritischen Phase doch noch eine Einigung erreicht werden konnte und damit ein wichtiger Beitrag zur Konsolidierung erfolgt ist. Während es Schüssel gleichzeitig fertig brachte, dass die österreichischen Beiträge auf ungefähr dem Niveau unseres Beitrittsjahres 1995 gehalten werden konnten und nicht dem Wohlstandszuwachs Österreichs entsprechend ausgeweitet werden mussten, findet es Gusenbauer nicht einmal im Moment der Übernahme des EU-Vorsitzes durch Österreich der Mühe wert, eine staatstragende Haltung einzunehmen. Das ist mehr als bedauerlich. Damit hat Gusenbauer die Rolle des Staatsmannes endgültig verspielt", schloss Fasslabend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004