Kickl: Gusenbauer-Kritik an Schüssel richtig, aber unglaubwürdig

SPÖ-Vorsitzender soll Erhöhung der EU-Beiträge im Fall seiner Kanzlerschaft rückgängig machen

Wien (OTS) - "Alfred Gusenbauer sollte nie vergessen, wer Österreich in die EU hineingetrieben hat und wer hartnäckig und zäh am Ausverkauf der Interessen unseres Landes gearbeitet hat - nämlich die SPÖ in trauter Zweisamkeit mit der ÖVP", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. "Die Kritik Gusenbauers an Schüssel ist zwar richtig, leider aber unglaubwürdig."

Mit seiner Aussage, daß für Österreich nichts besser, sondern nur teurer werde, habe Gusenbauer durchaus recht, meinte Kickl. "Aber in der Vergangenheit sind die Genossen immer lauthals in Jubel ausgebrochen, wenn es darum ging, Geld nach Brüssel zu schicken. Und sie haben sich stets als ebenso unkritisch EU-phorisch erwiesen wie die ÖVP."

Kickl forderte von Gusenbauer das Versprechen, daß er die Erhöhung der Beiträge rückgängig mache, falls er Kanzler werden sollte. "Sollte er dieses Versprechen nicht geben, wissen wir wieder einmal, wieviel von der Glaubwürdigkeit des SPÖ-Vorsitzenden zu halten ist."

Die Unglaubwürdigkeit der SPÖ zeigt sich laut Kickl auch in der Frage des Türkeibeitritts und der EU-Verfassung. Einzig die FPÖ vertrete einen wirklich glaubhaften pro-österreichischen Kurs. Das beweise auch das freiheitliche Volksbegehren "Österreich bleib frei".

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