Justizministerin Gastinger fordert Homosexuellenvertreter zu mehr Sachlichkeit auf.

Gastinger: "Es ist schade, dass sich manche Interessensvertreter auf Kosten einer konsensfähigen Lösung zum parteipolitischen Spielball machen lassen."

Wien (OTS) - Gastinger mahnt auch seitens der Homosexuelleninitiativen Kompromissbereitschaft ein.

"Einmal mehr muss ich festhalten , dass es mir nicht um persönliche Befindlichkeiten geht, sondern um Gerechtigkeit. Mein staatliches Partnerschaftsmodell würde Gerechtigkeit schaffen, ohne den Sonderstatus der Ehe zu gefährden.
Ich bin kein Interessensvertreter, ich muss als Justizministerin eine Lösung finden, die für alle Österreicherinnen und Österreicher akzeptabel ist", so Gastinger zur Kritik an ihrem staatlichen Partnerschaftsmodell.

Die Justizministerin weiter:
"Ich bin nicht glücklich über die Aussagen eines Vertreters einer der Homosexuelleninitiativen, denn die Forderung nach noch mehr Rechten, mit dem Zusatz sonst wolle man gar nichts, verschlechtert meine Position in den Verhandlungen mit dem Koalitionspartner wesentlich. Diese Äußerungen waren sicher nicht im Sinne der Sache. Ich wünsche mir auch seitens der Homosexuelleninitiativen, in der Debatte mit mehr Vernunft und Sachlichkeit zu argumentieren."

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Justiz
Christoph Pöchinger
Pressesprecher
Museumstraße 7, 1070 Wien
Tel.: (++43-1) 52 1 52-2734
http://www.bmj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NJU0001