Pensionsversicherungsanstalt - Budget 2006

Gesamtbudget mehr als 23,5 Mrd. Euro

Wien (OTS) - Das Budget 2006 sieht ein veranschlagtes Gebarungsvolumen von 23,58 Mrd. EUR vor, das sich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis 2005 um 4,2 % erhöhen wird. Den Schwer-punkt bildet der ASVG-Bereich mit 22,40 Mrd. EUR (95,0 %), für den Bereich Pflegegeld sind 1,146 Mrd. EUR (4,85 %) zu veranschlagen, für den Bereich Nachtschwerarbeit
0,038 Mrd. EUR (0,15 %).

Dem Beitragsaufkommen für die Versicherten von 19,39 Mrd. EUR steht ein Pensionsauf-wand von 19,96 Mrd. EUR gegenüber. Dies entspricht einer Deckungsquote von 97,2 %. Dabei wird ein Anstieg der Zahl der Pflichtversicherten um 32.500 (1,18 %) gegenüber 2005 auf rund 2,785.000 erwartet.

Der Beitrag des Bundes wird mit 2,364 Mrd. EUR veranschlagt und ist gegenüber dem Jahr 2005 nahezu gleich hoch (+ 0,2 %). Im Vergleich zum Jahresabschluss 2004 mit 3,605 Mrd. EUR hat sich der Bundesbeitrag um 34,5 % vermindert.

Mehr als 19 Mrd. EUR für Pensionsleistungen

Der Voranschlag weist auf der Ausgabenseite für Pensionsleistungen 19,96 Mrd. EUR (2005: 19,22 Mrd. EUR) aus. Davon entfallen auf Alterspensionen 13,0 Mrd. EUR, auf Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen 4,05 Mrd. EUR und auf Hinterbliebenen-pensionen (Witwen, Witwer, Waisen) 2,9 Mrd. EUR. Mit einem Zuwachs von 6,7 % bei den Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen erweist sich dieser als der am stärksten anwachsende Sektor.

Die Ausgaben für Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation werden für das Jahr 2006 mit 464,14 Mio. EUR veranschlagt. Für die Krankenversicherung der Pensionisten sind 772,15 Mio. EUR und für Ausgleichszulagen 540 Mio. EUR budgetiert.

Nur 1,22 % eigener Verwaltungsaufwand

Der Anteil des eigenen Verwaltungsaufwandes am Gesamtaufwand wird voraussichtlich 1,22 % bzw. 273,88 Mio. EUR betragen, für Einhebevergütungen sind 115,0 Mio. EUR aufzuwenden.

Letztendlich wird es der Pensionsversicherungsanstalt mit Realisierung des Voran-schlages möglich sein, das geforderte Sparziel zu erreichen. Nach den Ausführungen von Generaldirektor-Stv. Freitag wurde der Voranschlag 2006 einstimmig beschlossen.

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