Neues Volksblatt: "Harte Arbeit" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom Freitag, 16. Dezember 2005

Linz (OTS) - Der Ausgang der Wahl zum ORF-Publikumsrat, bei der
die SPÖ alle ihre Kandidaten durchbrachte, gibt der ÖVP nach wie vor zu denken. (Nur so nebenbei: Auch wenn sie nicht reüssierten, muss sich die ÖVP wenigstens für ihre Kandidaten nicht schämen. Ganz im Gegensatz zur SPÖ, die sich einen Fritz Muliar hält, der einen ORF-Mitarbeiter aufs Unflätigste beschimpft hat und bisher kein Wort der Entschuldigung fand).
Es sei ihm recht, wenn bei den Funktionären das Signal angekommen ist, dass man die SPÖ nicht unterschätzen dürfe, so Klubobmann Wilhelm Molterer im VOLKSBLATT-Interview zum Ausgang der ORF-Wahl. Frei interpretiert könnte man sagen, diese Sache hätte auch besser laufen können. Im Hinblick auf die Nationalratswahl heißt das: nur lauwarm wahlkämpfen wird zu wenig sein. Einer SPÖ, die jetzt schon erkennen lässt, dass sie sich von der früheren FPÖ das Populismus-Lehrbuch ausgeliehen hat, muss ein geschlossenes Auftreten entgegengehalten werden. Die Überzeugungsarbeit, dass es sich lohnt, weiter auf die ÖVP zu setzen, muss von der Basis geleistet werden. Das ist, wie Molterer sagt, beinharte Arbeit.

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