Martinz: Schluss mit der Verpolitisierung

Postenschacher und politische Einflussnahmen haben in den Landesgesellschaften nichts verloren

Klagenfurt (OTS) - Volle Unterstützung für Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Leeb kündigt heute LR Josef Martinz an. Leeb wehre sich bekanntlich gegen die totale Verpolitisierung der Kärntner Tourismusholding, in der Friedrich Mori, ehemaliger Büroleiter von Tourismusreferent Pfeifenberger und zuletzt im Landeshauptmann-Büro geparkt, zweiter Geschäftsführer werden sollte.

"Die politische Einflussnahme verbunden mit Postenschacherei und Geldverteil-Aktionen muss endlich aufhören", fordert Martinz. Wie schon in die Kärnten Werbung reiche jetzt der politische Arm in die Tourismusholding. "Es gibt mittlerweile Namen und Personen genug, über die sich der Landeshauptmann seinen direkten Durchgriff in die Landesgesellschaften sichert", so Martinz. Sonst wäre es auch nicht möglich gewesen, dass die Kärnten Werbung den BZÖ-Abend im Wiener Ronacher mit Steuergeld bezahlt.

Was die Politik in den Landesgesellschaften zu Wege gebracht hat, sei am Beispiel Seebühne sehr deutlich geworden. "Geld ist in dunklen Kanälen verschwunden, bankrotte Gesellschaften werden einfach neu gegründet und Günstlinge finden mit einem hohen Gehalt, für das der Steuerzahler aufkommt, einen Versorgungsposten", berichtet Martinz.

Er erneuere daher seine Forderung: "Politik raus aus dem operativen Geschäft. Die Landesgesellschaften sind nicht die Wahlkampf-Schatullen des BZÖ!"

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