Gesundheitspreis der Stadt Wien für das Projekt "Betriebliche Gesundheitsförderung in der mobilen Pflege und Betreuung"

Wien (Rotes Kreuz) - Das Modellprojekt "Betriebliche Gesundheitsförderung in der mobilen Pflege und Betreuung" des Forschungsinstituts des Wiener Roten Kreuzes wurde am Montag, 12. Dezember 2005, bei der Verleihung des Gesundheitspreises der Stadt Wien 2005 in der Kategorie "Gesundheitsförderung/Prävention" mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Pflegekräfte und HeimhelferInnen in der mobilen Pflege und Betreuung sind aufgrund der Art der Tätigkeit und der spezifischen Arbeitsbedingungen einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Das Wiener Rote Kreuz und der Fonds Soziales Wien setzten deswegen gemeinsam ein organisationsübergreifendes Modellprojekt für ihre rund 500 Außendienst-MitarbeiterInnen in der mobilen Pflege um. Ziel des dreijährigen Projekts war, die Gesundheit der Pflegekräfte und HeimhelferInnen mit Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu erhalten und zu stärken. Das Projekt wurde im Rahmen der EU-Initiative EQUAL aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Fonds Gesundes Österreich gefördert.

Im Zuge der Projektarbeit wurden Maßnahmen zu den Themen "Arbeitsorganisation und Kommunikation", "Gesund führen", "direkte Pflege- und Betreuungsarbeit" sowie maßgeschneiderte "Gesundheitsangebote" umgesetzt. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass das Gesundheitsbewusstsein und -verhalten der MitarbeiterInnen deutlich verbessert wurde. Auch in der Zusammenarbeit mit den Präventivkräften hat sich Einiges bewegt: Sie werden jetzt von den Beschäftigten besser wahrgenommen und auch verstärkt nachgefragt.
Ein wesentlicher Erfolg des Projekts ist, dass bei den Führungskräften die Sensibilität und Offenheit für betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen erhöht werden konnte und das Thema auch nach Projektende von den Organisationen weiterverfolgt wird.

"Mit dem Wiener Gesundheitspreis werden herausragende Leistungen im Gesundheitswesen ausgezeichnet. Damit wollen wir alle im Gesundheitsbereich Tätigen motivieren, innovative Projektideen für unser Gesundheitswesen einzubringen", meinte Marianne Klicka, Vorsitzende des Wiener Gesundheits- und Sozialausschusses, die die Preise an die SiegerInnen überreichte. Er wurde heuer zum zehnten Mal ausgeschrieben. Insgesamt wurden 84 Projekte in fünf Preiskategorien eingereicht und von einer ExpertInnen-Jury beurteilt.

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