Stenzel: Europaparlament besteht auf AKW-Schließung in Bulgarien

Beitrittsverträge sind einzuhalten - Erfolg für österreichische Linie

Strassburg, 15. Dezember 2005 (ÖVP-PD) Das Europäische Parlament hat heute in Strassburg über den Fortschrittsbericht Bulgariens auf seinem Weg zum EU-Beitritt abgestimmt. "Dabei hat
das Europäische Parlament mit knapper Mehrheit dafür gestimmt, dass die in den Beitrittsverträgen festgehaltenen Ausstiegsszenarien für das bulgarische Atomkraftwerk Kozloduy einzuhalten sind. Es gibt hier keine Extrawürste. Ich bin froh darüber, dass sich eine Mehrheit im Plenum gefunden hat, die diese von Österreich immer vertretene Haltung unterstützt", sagte ÖVP-Delegationsleiterin Ursula Stenzel nach der Abstimmung in Strassburg. ****

Es sei, so Stenzel, nicht einfach gewesen, ausreichend Mitglieder des Hauses für die Linie zu gewinnen. "Die Grundregel, dass einmal geschlossene Verträge auch einzuhalten sind, hat aber am Ende des Tages dennoch eine Mehrheit überzeugt. Ich freue mich sehr über diese gute Zusammenarbeit, auch und vor allem im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher, die ohnedies von genügend gefährlichen und veralteten Atomkraftwerken in unseren Nachbarländern umgeben sind", so Stenzel abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

MEP Ursula Stenzel, Tel.: 0032-2-284-5766
(ustenzel@europarl.eu.int) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-
ED Pressestelle, Tel.: 0032-475-79 00 21
(pschulmeister@europarl.eu.int)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0008