VP-Walter: Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben

Landwirtschaftsbericht 05 zeigt: Politische Verantwortung gegenüber Landwirten scheint den zuständigen SP-Politikern ein Fremdwort zu sein

Wien (OTS) - "Mit einer rückläufigen Zahl an Betriebsaufgaben (30 statt 40 pro Jahr) und einer Produktionssteigerung (beim Gemüseanbau plus 21 %) kann die Wiener Landwirtschaft im Jahr 2005 aufwarten. Wermutstropfen dabei ist jedoch, dass die Ertragslage aufgrund der sinkenden Preise angespannt ist", zieht ÖVP Wien Agrarsprecher Gemeinderat Norbert Walter über den soeben erschienenen Landwirtschaftsbericht 2005 Bilanz.

Es sei höchst an der Zeit, die Rahmenbedingungen für die Wiener Landwirte, Gärtner und Weinbauern zu verbessern, so der Appell von VP-Agrarsprecher Walter an die zuständige SP-Stadträtin Sima. "Für die Stadtbäuerinnen und Stadtbauern müssen endlich die Voraussetzungen geschaffen werden, um ihren Betrieb wirtschaftlich führen zu können." Die Wiener Landwirtschaft wolle keine Almosen, sondern Waffengleichheit, um im nationalen und europäischen Wettbewerb bestehen zu können, stellt Walter klar.
Es sei Aufgabe der politischen Vertreter jene Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Wiener Landwirten eine Produktion unter fairen Bedingungen ermöglicht und nicht durch eine absurde Flächenwidmungspolitik genau ins Gegenteil verkehrt, betonte Walter.

"Es ist zu wenig, die Landwirtschaft auf den Umweltschutz zu reduzieren und den Landwirten mit willkürlichen Verordnungen das Leben schwer zu machen." Jüngstes Beispiel: Die Umwidmung von L auf SWW-L-Flächen, die den Wert der landwirtschaftlichen Flächen mindert und eine Bewirtschaftung à la longue unmöglich mache. "Die Wiener Landwirte dürfen nicht zum virtuellen Thema für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtregierung verkommen", so der VP-Agrarsprecher.
"Doch anstatt den unschätzbaren Wert und die Leistung der Bauernschaft anzuerkennen, wird ihr das wirtschaftliche Überleben erschwert", bringt Walter die Situation der Wiener Bauernschaft auf den Punkt.
Denn wer wenn nicht unsere Bauern sorgen für Lebensqualität und Nahversorgung in unserer Stadt?
Der Wiener Landwirtschaftsbericht sei nun eine gute Gelegenheit, umzudenken und den Wiener Bauern jene Anerkennung zukommen zu lassen die ihnen gebührt, so Walter abschließend.

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