ÖWB-Leitl und ÖAAB-Neugebauer: Arbeitsfreier Sonntag entspricht österreichischem Lebensstil

Sinnvolle Ausnahmen in Tourismuszonen dürfen dieses Grundprinzip nicht verwässern

Wien, 15. Dezember 2005 (ÖVP-PD) Für die grundsätzliche Beibehaltung eines arbeitsfreien Sonntags sprechen sich Christoph Leitl, Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB) und ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer aus: "Der Sonntag als Tag der Familie, der menschlichen Begegnung und des Feierns muss erhalten bleiben. Er entspricht den menschlichen Lebensrhythmus und unserem österreichischen Lebensgefühl. Daher kann und soll der Sonntag nicht ein Einkaufstag wie alle anderen werden. Er muss vielmehr den Menschen Zusammensein, Innehalten und Regeneration ermöglichen. Natur, Kultur und Sport sind sinnvoller Ausgleich in einer Welt der Hektik und des Stresses. Darüber hinaus wird der Zusammenhalt der Gesellschaft durch Stärkung sozialer Netzwerke, ehrenamtliche Vereine usw. gestärkt." ****

Leitl und Neugebauer sind sich aber auch darin einig, dass es
in Tourismusregionen die Möglichkeit geben müsse, neben Gastronomiebetrieben, Verkehrsbetrieben, Sportstätten oder Kultur-und Gesundheitseinrichtungen auch Handelsunternehmungen im Rahmen von Tourismuszonen sozialpartnerschaftlich vereinbarte Öffnungszeiten zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund begrüßen die beiden Bündeobmänner die Gespräche in Wien. Diese dürfen allerdings kein Vorwand für eine generelle Sonntagsöffnung sein. "Die Dominotheorie lehnen wir in diesem Zusammenhang ab", so Leitl und Neugebauer. Eine generelle Sonntagsöffnung werde weder von der Mehrheit der Konsumenten, noch der Mehrheit der Handelsunternehmer und der Handelsangestellten gewünscht. Dies solle und müsse respektiert werden.

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