Affäre "Mongu" hat ein gerichtliches Nachspiel: Österreichischer Tierschutzverein klagt Tiergarten Schönbrunn wegen Kreditschädigung und übler Nachrede.

Salzburg (OTS) - Vor kurzem deckte der Österreichische Tierschutzverein einen riesigen Skandal im Tiergarten Schönbrunn auf. Der Verein präsentierte ein Video auf dem zu sehen war, wie Babyelefant "Mongu" von Wärtern brutal gefoltert wurde. Die Öffentlichkeit war entsetzt und so schlug die Affäre auch international Wellen. Bis nach Südafrika wurde darüber berichtet.

Doch statt sich auf fachlicher Ebene mit den Vorwürfen auseinanderzusetzen, ging Schönbrunn den gewohnten Weg: Nicht der Täter sondern der Aufdecker ist der Böse.

Mit diffamierenden Äußerungen und haltlosen Unterstellungen versuchten Verantwortliche des Tiergartens den Österreichischen Tierschutzverein in Misskredit zu bringen. Vorrangig wurden Manipulationen am Bildmaterial behauptet. Sämtliche Vorwürfe sind jedoch nachweislich unrichtig, weshalb der Österreichische Tierschutzverein nun eine entsprechende Klage eingebracht hat. Hierzu ÖTV-Präsident Goschler: "Pechlaner geht fachlichen Auseinandersetzungen mit uns seit Jahren aus dem Weg, wohl wissend, dass seine "Pro-Zoo-Argumentation" auf tönernen Füßen steht". Die Verweigerungshaltung gipfelte kürzlich darin, dass eine Schönbrunn-Delegation einer Konfrontation mit Vertretern des Österreichischen Tierschutzvereins in der TV-Sendung "Willkommen Österreich" durch Fernbleiben auswich. Statt auf Sachargumente setzte man abermals lieber auf Diffamierungen. Es ist an der Zeit, dass die den Zoo finanzierenden Steuerzahler endlich erfahren, wie es in Schönbrunn wirklich zugeht.

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Österreichischer Tierschutzverein
Erich Goschler
Präsident
Tel.: 0662/843255

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