ASBÖ: Gesundheit darf keine Geldfrage sein

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs gründet die Wohlfahrtsstiftung "Für´s Leben!" zur Unterstützung jener, für die der Zugang zu medizinischer Versorgung am Geld scheitert.

Wien (OTS) - In prominent besetzter Runde von Unterstützern -
neben Pfizer Österreich Geschäftsführer Dr. Andreas Penk und ORF-Starmediziner Prof. Siegfried Meryn saß auch Schauspieler Erwin Steinhauer am Podium - hat Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ), heute die geplante Samariterbund-Wohlfahrtsprivatstiftung vorgestellt. Zweck dieser Stiftung des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs wird die Unterstützung von Menschen sein, die sich die Krankenkasse Selbstbehalte nicht leisten können. Mit ihrem Projekt "Für’s Leben!" will die Samariterbund-Wohlfahrtsprivatstiftung daher jene unterstützen, für die medizinische Versorgung aus Kostengründen nicht erreichbar ist.

"Zielgruppe der Samariterbund-Wohlfahrtsprivatstiftung sind als erster Schritt vor allem Kinder und Jugendliche, deren Eltern nicht genug Geld für die medizinische Versorgung ihrer Kinder haben. Denken Sie an eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, der EUR 900,-- im Monat zur Verfügung stehen. Da werden die fünfzig Euro für eine Vorsorgeimpfung für die Kinder zum nicht alleine lösbaren Problem. Solchen Fällen will die Samariterbund-Wohlfahrtsstiftung "Für´s Leben" helfen.

Für Pfizer-Geschäftsführer Penk ist es "eine Frage der gesellschaftlichen Verantwortung unseres Unternehmens, bei einem solchen Projekt mitzumachen, Corporate Social Responisibility ist für uns kein leeres Schlagwort, Pfizer lebt diese soziale, nachhaltige Philosophie auf allen Ebenen. Bei Für’s Leben! sehen wir uns als Brückenkopf in die Pharmaindustrie, wo die Samariterbund-Wohlfahrtsprivatstiftung sicherlich weitere Unterstützer finden wird."

Die zahllosen Fälle aus seiner täglichen Praxis, bei denen die medizinische Versorgung in der Zwischenzeit am Geld scheitert, veranlassen Prof. Meryn dazu, aktiv zu werden. "Viele sind betroffen, Erwachsene wie Kinder, aber gerade bei Kindern und Jugendlichen kommt dazu, dass Eltern ihren Kinder, wie andere auch, die bestmögliche medizinische Versorgung bieten wollen, aber finanziell nicht dazu in der Lage sind. Es ist erfreulich, dass sich eine Organisation wie der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs für eine solche Sache stark macht. Das unterstütze ich gerne, zumal hinter mir eine ganze Reihe von Medizinerkollegen steht, die Für’s Leben! mittragen."

Erwin Steinhauer ist für sein soziales Engagement bekannt. "Wo ich nur kann, trete ich gegen die Entsolidarisierung der Gesellschaft auf. Ich will nicht wegschauen, wenn die Gesundheit von Kindern am Geld scheitert".

ASBÖ-Präsident Schnabl freut sich über den gelungenen Kick-off der Samariterbund-Wohlfahrtsprivatstiftung: "Gerade der rege Zulauf so vieler Personen zeigt, dass viele von uns dieses Thema ernst nehmen. Das macht Mut. Zugleich ist dieser rege Zulauf aber auch notwendig. Denn der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs wird den vielen hilfsbedürftigen kranken Kindern und Jugendlichen nur mit tatkräftiger Hilfe dieser Unterstützer auch tatsächlich helfen können," so Schnabl abschließend.

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