VP-Aigner: Wiener Gesundheitsplattform als Parteiplattform der Wiener SPÖ

Privatkrankenanstalten und Apothekerkammer werden übergangen

Wien (VP-Klub) - "Statt eine umfassenden Plattform für alle im Gesundheitswesen involvierten Sektoren zu schaffen, richtet sich die Wiener SPÖ wieder einmal eine Parteiplattform ein. Das Bestreben, eine rote Mehrheit zu sichern, überlagert das berechtige Anliegen, eine echte Plattform zur Überwindung des Neben- und Gegeneinanders der verschiedenen Sektoren im Interesse der Patienten auf die Beine zu stellen", begründet der ÖVP-Landtagsabgeordnete Wolfgang Aigner die Ablehnung des Wiener Gesundheitsfonds-Gesetzes durch die ÖVP Wien.

Aigner kritisiert die Politiklastigkeit der Wiener Plattform: Gleich drei Stadträte sitzen in der Gesundheitsplattform, ebenso drei weisungsgebundene Beamte der Stadt Wien. Völlig unverständlich sei es, dass die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) über zwei verschiedene Tickets in der Plattform vertreten sein wird: Sowohl als Sozialversicherungsträger als auch als Rechtsträger des schwer defizitären Hanusch-Krankenhauses. Die WGKK erhält als Rechtsträger des Hanusch-KH somit genauso einen Vertreter, wie die Bischofskonferenz als Rechtsträger mehrerer Ordensspitäler. Aigner bemängelt auch, dass die Privatkrankenanstalten, welche eine wichtige Säule im Wiener Gesundheitswesen bilden, völlig übergangen werden. Aigner schlägt in diesem Zusammenhang auch die Einbeziehung der Apotheker-Kammer vor, wie dies etwa das Land Oberösterreich vorsieht.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0004