VP-Praniess-Kastner: Tätigkeitsbericht des Patientenanwalts bestätigt langjährige ÖVP Kritik

Gleichbleibende Kritik des Patientenanwalts zeigt Unwillen der SP-Regierung in Wien zu notwendigen Maßnahmen

Wien (VP-Klub) - "Der derzeitige Pflegeombudsmann Dr. Werner Vogt muss durch eine landesgesetzliche Verankerung endlich zu einem richtigen Pflegeanwalt werden. An Vogt werden eine Vielzahl von Beschwerden herangetragen, während sich nur eine sehr geringe Anzahl von Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohnern mit ihren Beschwerden an den Patientenanwalt wendet. Lediglich 24 von 1636 aktenkundliche Beschwerden, die beim Patientenanwalt Dr. Dohr 2004 einlangten, betrafen den Pflegebereich. Dies bestätigt die ÖVP Forderung nach einem eigenen weisungsfreien und unabhängigen Anwalt für zu pflegende Menschen in Wien", kritisiert die ÖVP-Landtagsabgeordnete Karin Praniess-Kastner anlässlich des heutigen Berichtes des Patientenanwalts im Wiener Landtag und bringt einen diesbezüglichen Beschlussantrag im Wiener Landtag ein.

"Weiters sind jahrelange Forderungen der ÖVP Wien in diesem Bericht als Versäumnisse der SP-Stadtregierung enthalten. In der Dialyse gibt es noch immer zu wenig Plätze, qualitätssichernde Erhebungen und Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Riskmanagement oder einen Leistungskatalog zur Demenzprävention, fehlen noch nach wie vor im Wiener Gesundheitsbereich", betont Praniess-Kastner.

Brauner muss Wiener Gesundheitsplan endlich umsetzen

"Wirklich unfassbar ist die Unwilligkeit der SP-Alleinregierung, für Wien einen Gesundheitsplan zu erstellen. Ein solcher wäre unbedingt notwendig und sollte einen zeitlichen Planungshorizont von mindestens zehn Jahren enthalten", so die VP-Abgeordnete. "Mit diesem Wiener Gesundheitsplan wäre ein Großteil der Kritik des Patientenanwalts im Vorhinein aufgedeckt. Es ist an der Zeit, dass die zuständige SP-Stadträtin Brauner endlich sämtliche vorliegende Patientenanwaltsberichte durcharbeitet und die dringend notwenigen Versäumnisse abarbeitet", so Praniess-Kastner abschließend.

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