Bures: Streit um Schwerarbeit zeigt jämmerlichen Zustand der Regierung

Wien (SK) - "In der Regierung Schüssel geht offensichtlich gar nichts mehr", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zu dem Umstand, dass der Entwurf der BZÖ-Sozialministerin für eine Schwerarbeiterpension beim Koalitionspartner ÖVP postwendend auf Kritik gestoßen ist. "Nach eineinhalb Jahren legt die Ministerin einen Entwurf vor, für den sie nicht einmal vom Koalitionspartner die Zustimmung bekommt. Deutlicher könnte der jämmerliche Zustand dieser Regierung nicht zum Ausdruck kommen", so Bures am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

In der Sache selbst bekräftigt Bures die Kritik der SPÖ an der geplanten Regelung. Haubners Entwurf sei so angelegt, dass möglichst viele Schwerarbeiter nicht in den Genuss eines begünstigten Pensionsantritts kommen. Selbst 30 Jahre Schwerarbeit führen nicht zu einer Schwerarbeiterpension, wenn sie vor dem 49. Lebensjahr geleistet wurden. Außerdem sind Frauen gleich von vornherein von der Regelung ausgeschlossen.

Die SPÖ will, dass Arbeitnehmer nach 45 Erwerbsjahren ohne Abschläge in Pension gehen können. Bures: "Wir haben mit unserem Modell Fairness-Pension ein umfassendes und gerechtes Modell vorgelegt. Die Regierung liefert im Jahrestakt einen Murks nach dem anderen ab." (Schluss) wf

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