Haider zu Schaunig: Mit Sozialpartnern gesetzliche Verankerung NACH Börsegang verhandelt

Schaunig gefährdet Börsegang

Klagenfurt (OTS) - Landeshauptmann Jörg Haider verwies bezüglich der Forderung Schaunigs nach einer sofortigen gesetzlichen Verankerung der Bildung eines Kernvermögens im Zukunftsfonds auf die gestern fixierte Punktation mit den Sozialpartnern, in welcher unter Punkt 2 festgelegt ist: "Die Substanz des Kernvermögens steht langfristig dem Sondervermögen `Zukunft Kärnten´ zur uneingeschränkten Verfügung und darf durch keine Maßnahmen und Tätigkeiten geschmälert werden. NACH DEM BÖRSEGANG wird der Beschluss des Aufsichtsrates zum Kernvermögen durch eine gesetzliche Regelung ersetzt."

Diese Vorgehensweise, das Kernvermögen nach dem Börsegang gesetzlich zu verankern, sei nicht ohne Grund erfolgt, betonte Haider: "Würden wir die Verankerung nämlich vor dem Börsegang gesetzlich verabschieden, hätte dies schwere finanztechnische Irritationen zur Folge und würde somit einen erfolgreichen Börsegang massiv gefährden. Das haben sämtliche damit befasste Finanzexperten festgestellt." Schaunig sei daher angehalten, den Börsegang nicht zu gefährden und so wie ihr Kollege im Aufsichtsrat, AK-Präsident Günther Goach, die gemeinsam festgelegte Vorgehensweise im Interesse Kärntens mitzutragen.

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