Tätigkeitsbericht des Wiener Patientenanwaltes

Wien (OTS) - Der Wiener Landtag diskutierte den neuen Bericht des Wiener Patientenanwaltes Dr. Walter Dohr über seine Tätigkeit im Jahre 2004.

In diesem Bericht finden sich nicht nur Beschwerden, sondern auch Gutes über das Wiener Gesundheitssystem. Die besten Spitäler mit der geringsten Beschwerdefrequenz sind das Hanusch Krankenhaus, das Otto Wagner Spital - im Volksmund auch Baumgartner Höhe genannt - und das Kaiser Franz Josef Spital.

Die medizinischen Fächer, die am meisten Beschwerden produzieren, sind die chirurgischen Fächer mit insgesamt 39 % aller Beschwerden; dann folgen die Gynäkologie und Innere Medizin.

Bei den niedergelassenen Ärzten beschwerten sich die WienerInnen hauptsächlich gegen Zahnärzte (19 %).

Nur ca. ein Drittel der über 1.600 Prüffälle stellte sich als berechtigt heraus. In über 300 Fällen hat der Wiener Patientenanwalt eine Entschädigung von insgesamt 2,6 Millionen Euro erwirkt.

Die vom Wiener Patientenanwalt Dr. Dohr geübte Kritik an der mangelnden Versorgung von DialysepatientInnen wurde inzwischen von den Verantwortlichen in Wien beherzigt und die Kapazitäten ausreichend erhöht.

Ein besonderes Anliegen ist dem Wiener Patientenanwalt Dr. Dohr die Patientensicherheit. Auch hier wurden vom Magistrat Wien /Krankenanstaltenverbund Maßnahmen gesetzt, um so tragische Fälle wie eine zum Tod führende Spritzenverwechslung in Zukunft zu vermeiden.

Im kommenden Jahr wird der Wiener Patientenanwalt Dohr als Vorsitzender der neuen Heimkommission mit zusätzlichen Aufgaben im Interesse der Betreuung älterer Menschen in Pflegeheimen befasst.

Der Bericht kann unter http://www.wien.gv.at/patanw/berichte.htm eingesehen werden. (Schluss) red

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Dr. Walter Dohr, Wiener Patientenanwalt
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