Grüne NÖ: Stopp der Anwendung von Gentechnik an der Uni Tulln

Krismer: Grünes Licht für Forschung im Öko-Landbau

St. Pölten (Grüne) - In der heutigen Landtagssitzung sollen die Verträge zwischen den Partnern des 70 Millionen Euro Projektes des Universitäts- und Forschungszentrums Tulln beschlossen werden. Die Grünen haben nach Durchsicht des Gesamtkonzeptes massive Bedenken gegen die Forschungsvorhaben. LAbg. Dr. Helga Krismer dazu: "Eco-Plus wirbt mit dem Technopol Tulln als idealen Standort für Biotechnologie auf ihrer Homepage und macht auch im Gesamtkonzept keinen Hehl daraus." Umso erstaunter sind die Grünen über die Stellungnahme von LH Dr. Erwin Pröll vom 9. November 2005, wenn er sagt, dass eine Forschung im Bereich Gentechnik nicht Inhalt des "Memorandum of Understanding" und der laufenden Verhandlungen sei.

Da das Department für Angewandte Pflanzenwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie (DAPP) Kern des Forschungszentrums ist, schließen sich die Grünen Niederösterreich den Bedenken der StudentInnenvertretung bagru*GRAS*boku an und bringen in der Sitzung einen Resolutionsantrag ein, um ins Zentrum des Leitbildes des Forschungszentrums Tulln den ökologischen Landbau, Nachwachsende Rohstoffe als Energieträger, Grundlagenforschung auf dem Gebiet von Ökosystemen und Risikoanalysen beim Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen. "Wir hoffen auf Grünes Licht im Landtag, denn das Land Niederösterreich ist Mitglied der Gentechnikfreien Regionen Europas. Und das verlangt die richtigen Zeichen", schließt Krismer.

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