BZÖ-Walch zu Strache: Zuerst denken, dann schreiben

Unterscheidung zwischen ASVG-Bereich und Beamtendienstrecht scheint Strache unbekannt zu sein

Wien (OTS) - "Es ist in höchstem Maße bedenklich, wenn ein Wiener Gemeinderat und Landtagsabgeordneter nicht zwischen dem ASVG-Bereich und dem Beamtendienstrecht unterscheiden kann. Ein Armutszeugnis", so BZÖ-Arbeitnehmersprecher NRAbg. Max Walch in einer Reaktion auf die heutige Aussendung von FPÖ-Obmann Strache zur Schwerarbeiterregelung. Durch die von BZÖ-Sozialministerin Ursula Haubner ausgearbeitete Schwerarbeiterregelung sei der ASVG-Bereich betroffen und nicht der öffentliche Dienst. Daher gehe Straches Forderung ins leere. "Wir sind aber gerne bereit, den Pressedienstschreibern der FPÖ Nachhilfe zu geben, damit ihnen in Zukunft derartige Fehler nicht mehr passieren", so Walch.

"Selbstverständlich lassen wir keinen einzigen Exekutivbeamten im Regen stehen. Da die Exekutive aber dem öffentlichen Dienst angehört, muss eine für sie geltende Schwerarbeiterregelung in dem neu angedachten Bundesmitarbeitergesetz erfolgen. Hier sind Strache und die FPÖ eingeladen, konstruktive Vorschläge einzubringen. Leider war bisher außer Raunzen aus dieser Ecke nichts zu hören", so der BZÖ-Arbeitnehmersprecher.

Das BZÖ habe hingegen für die schwer arbeitenden Menschen in diesem Land bereits etwas getan. "Mit der Schwerarbeiterregelung schaffen wir ein nachvollziehbares, leicht umsetzbares und vor allem gerechtes System, mit dem wir es den schwer arbeitenden Menschen in diesem Land nach einem langen und harten Arbeitsleben endlich ermöglichen, vorzeitig in Pension gehen zu können. Hier zeigt sich einmal mehr, dass wir eine Politik für den "kleinen Mann" machen", so Walch abschließend.

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