SP-Haider: Doppeltes "Weihnachtspaket" für SchwerarbeiterInnen

Zu Abschlägen bei der Pension drohen noch mehr als 6000 Euro "Kindersteuer"

Linz (OTS) - "Es ist gekommen, wie es zu erwarten war: Was von der schwarz-orangen Regierung da als "großer Wurf" als Weihnachtspaket präsentiert wird, ist eine Zumutung für die Betroffenen", so SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider zur jetzt präsentierten Schwerarbeiterregelung. Abgesehen davon, dass die Frauen neuerlich übergangen werden, werden für die schwer arbeitenden Menschen in diesem Land die Härten der bisherigen Pensionskürzungen durch unverantwortliche Kriterien und Abschläge noch verschärft.

Alle, die krank oder berufsunfähig werden, bevor sie 60 sind, benachteiligt nicht nur das Leben, sondern auch die Bundesregierung, weil ihnen die Frühpensionsregelung verwehrt wird. "Dazu kommt, dass gerade die schwer arbeitenden Menschen in Oberösterreich jetzt doppelt belastet werden sollen, indem man von ihnen auch noch für ihre pflegebedürftigen Eltern kassieren will, wenn deren Pension nicht ausreicht, um die anfallenden Heimkosten abzudecken. Und diese von ÖVP-Landesrat Stockinger erfundene "Kindersteuer" würde im Schnitt 6600 Euro pro Jahr ausmachen. So hoch ist derzeit der durchschnittliche Zuschussbedarf pro Heimplatz.

"Diese Pläne der ÖVP sind sozial zutiefst ungerecht und unverantwortlich. Wir sind es es den Menschen in unserer Gesellschaft, die ein Leben lang hart arbeiten, einfach schuldig, dass ihre Altersversorgung und die ihrer Eltern abgesichert ist, ohne dass man ihnen zusätzlich ihr letztes Geld abknöpft! Mit Pensions-und Pflegegelderhöhungen, die nicht von der Teuerung gleich wieder mehr als weggefressen werden, ist das machbar!", kündigt Haider erneut massiven Widerstand den ÖVP-Plan zur Mitzahlpflicht an.

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