Europaweite UPC Umfrage untersucht Generations-Unterschiede beim TV-Konsum

Wien/Amsterdam (OTS) -

  • Junge Österreicher nutzen Fernsehen zur Unterhaltung, über 50jährige zur Information
  • TV-Nachrichten sind die glaubwürdigste Informationsquelle bei Katastrophen
  • Ingrid Thurnher ist die beliebteste Nachrichtensprecherin der Österreicher

Bereits zum zweiten Mal in Folge führte UPC eine paneuropäische Umfrage über das Fernsehverhalten durch. Ging es im Jahr 2004 speziell um den TV-Konsum zu Weihnachten, liegt der Focus der aktuellen Studie auf den Unterschieden im Fernsehverhalten von jungen und älteren Zuschauern. Mehr als 6.000 TV-Konsumenten aus 14 europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Frankreich, Irland, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn), in denen der UPC Konzern seine TV-Dienste anbietet, wurden u.a. zu den Themen Glaubwürdigkeit von Fernsehnachrichten, dem täglichen TV-Konsum und ethischen Grenzen im Fernsehen befragt. Ziel der paneuropäischen Studie von UPC ist es, einerseits mehr über das Fernsehverhalten der Kunden zu erfahren, aber auch andererseits länderspezifische Unterschiede kennen zu lernen, um dies in die Entwicklung neuer TV-Dienste einfließen zu lassen. Österreich: Land der TV-Seher 84 % der befragten Österreicher geben an, täglich bzw. fast täglich fern zu sehen, wobei 60 % dies über einen Zeitraum von mehr als 2 Stunden tun, 24 % verbringen pro Tag weniger als 2 Stunden mit Fernsehen. Nur 16 % der Befragten gaben an, nicht täglich fernzusehen. Im paneuropäischen Vergleich liegt Österreich mit 60 % bei den "Vielsehern" im Spitzenfeld - nur die Belgier (64 %), Niederländer (66 %) und Franzosen (70 %) nutzen das TV-Gerät noch intensiver. Am unteren Ende liegt unser Nachbarland Schweiz, wo nur 31 % der täglichen TV-Seher einen höheren TV-Konsum als 2 Stunden aufweisen. Als Hauptgrund fürs Fernsehen geben 54 % der Österreicher den Wunsch nach Information an, wogegen sich 41 % primär zur Unterhaltung vors Fernsehgerät setzen. Die dritte Antwortmöglichkeit "vom Fernsehen zu lernen" geben nur 5 % der Befragten als Grund an. Ein deutlicher Unterschied bei der Nutzung lässt sich hier bei Alt und Jung erkennen: die 16-29jährigen geben zu 60 % Unterhaltung (und nur 32 % Information) als Grund an, während für die über 50jährigen zu 72 % die Information und nur zu 25 % die Unterhaltung Hauptmotivation fürs Fernsehen ist. Ausgewogener hingegen stellt sich die Gruppe der 30-49jährigen dar: 49 % informieren sich hier, während sich 45 % hauptsächlich unterhalten lassen. Beliebtheit von politischen Sendungen Sendungen mit innenpolitischem Focus werden von 45 % der Österreicher regelmäßig gesehen, 32 % sind daran zwar interessiert, sehen sich die Sendungen aber gewöhnlich nicht an, und 23 % der Befragten geben an, an innenpolitischen Programmen nicht interessiert zu sein. Ein signifikanter Unterschied ist hier bei der Altersstruktur der Befragten zu erkennen: 66 % der über 50jährigen geben an, innenpolitische Sendungen anzusehen, die Gruppe der 16-29jährigen ist mit nur 28 % und auch jene der 30-49jährigen mit nur 36 % innenpolitisch Interessierten eindeutig kleiner. Einstimmigkeit in allen Altersgruppen herrscht bei der Frage, ob politische Sendungen das eigene Wahlverhalten bestimmen: 61 % geben an, sich beim Wahlverhalten nicht beeinflussen zu lassen. Für 36 % haben politische TV-Programme gelegentlich das Wahlverhalten beeinflusst und nur 2 % geben an, sich schon öfters beim Wählen an innenpolitischen Sendungen orientiert zu haben. Europapolitische Themen werden von der Bevölkerung sehr unterschiedlich aufgenommen: 37 % sind daran interessiert und versuchen diese auch anzusehen, dieselbe Anzahl an Personen ist zwar an der Thematik interessiert, sieht sich die Sendungen gewöhnlich jedoch nicht an. 26 % geben an, an Europapolitik nicht interessiert zu sein. Der Anteil der Männer ist mit 43 % an den interessierten EU-Politik-Sehern deutlich höher als jener der Frauen mit 33 %, signifikant stechen aber die über 50jährigen hervor - von ihnen geben 59 % an, sich europapolitische Sendungen anzusehen. Im paneuropäischen Vergleich stechen die Polen mit 52 % Europapolitik-Interessierten, die sich bemühen, diese Sendungen auch anzusehen, besonders hervor. Glaubwürdigkeit der Medien Auch die Glaubwürdigkeit der TV-Nachrichten wurde untersucht. 21 % der Befragten sagen, dass Fernsehnachrichten immer der Wahrheit entsprechen, die Mehrheit von 54 % ist der Meinung, dass dies meistens der Fall ist, während 23 % der Befragten skeptischer sind und den TV-Nachrichten nur gelegentlichen Wahrheitsgehalt zugestehen. Junge Leute zwischen 16 und 29 sind kritischer als die älteren, nur 12 % der Jungen antworteten mit "entsprechen gewöhnlich der Wahrheit", während sogar 31 % der Meinung sind, dies sei nur manchmal der Fall. Als glaubwürdigste Informationsquelle kann sich das Fernsehen laut UPC Studie eindeutig durchsetzen: auf die Frage, welches Medium bei einem Katastrophenfall die glaubwürdigste Informationsquelle sei, gibt eine Mehrheit von 54 % das Fernsehen an, gefolgt vom Internet mit 15 %, sowie vom Radio mit 14 % und von Zeitungen mit 10 %. Interessantes Detail: 18 % der 16-29jährigen vertrauen in diesem Fall den Zeitungen, damit nimmt dieses Medium den zweiten Platz vor Radio (16 %) und Internet (13 %) ein, 44 % setzen aber auch in dieser Altersgruppe auf das Fernsehen. Reality TV und ethische Grenzen Nach dem Boom der Reality TV-Sendungen in den vergangenen Jahren, wurde auch die Beliebtheit dieser Programme in der UPC Umfrage untersucht. In Österreich stoßen diese Programme auf breite Ablehnung. 76 % der Befragten sind generell gegen diese Formate, davon mögen 45 % Reality TV überhaupt nicht, weitere 31 % sind nicht daran interessiert. Pro Reality TV sind einerseits 16 %, diese Gruppe sieht sich Sendungen dieser Art aber gewöhnlich nicht an und nur 7 % geben an, Reality TV-Programme gerne zu schauen. Der signifikanteste Unterschied ist hier nicht bei den Altersgruppen sondern bei den Geschlechtern zu finden: Bei den Frauen zählen sich 29 % zu den Reality-TV Interessierten, während es bei den Männern nur 17 % sind. Das Überschreiten von ethischen Grenzen bei Reality TV wurden ebenfalls untersucht, Österreicher aller Altersgruppen nehmen hier eine sehr einheitliche Position ein: 77 % sehen dies bei der Darstellung von Sterbenden, gefolgt von 67 % bei Gewalt sowie 58 % bei Alkohol-/Drogenmissbrauch und 55 % bei sexuellen Handlungen. Weniger problematisch sind für eine Mehrheit hingegen das Darstellen von medizinischen Operationen (40 % lehnen dies ab) oder Geburten (nur 31 % finden hier eine Übertragung unethisch). 10 % sind übrigens der Meinung, im Fernsehen sei alles erlaubt. Der beliebteste Nachrichtensprecher Im Rahmen der Umfrage konnte jedes Land auch seinen beliebtesten TV-Nachrichtensprecher küren. In Österreich standen 10 Personen von öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Anstalten zur Auswahl. Die Wahl entwickelte sich zum Kopf an Kopf-Rennen zwischen den beiden ORF-Ladies Danielle Spera und Ingrid Thurnher, letztere konnte die Wahl mit 33 % für sich entscheiden, knapp gefolgt von Danielle Spera mit 30 %. Während Spera bei der Gruppe der 16-29jährigen und über 50jährigen punkten konnte, setze sich Thurnher eindeutig bei der Altersgruppe der 30-49jährigen (41 % Zustimmung) durch. Die Plätze 3 bis 5 gehen ebenfalls an den ORF, mit den drei Zeit im Bild-Sprechern Armin Wolf (11 %), Tarek Leitner (10 %) und Gerald Gross (5 %). Auf den weiteren Plätzen finden sich die News-Moderatoren der privaten TV-Anstalten: Meinrad Knapp (ATVplus), Sandra König (ATVplus), Sylvia Saringer (ATVplus), Jürgen Peindl (Austria Top News) und Lisa Ahammer (Austria Top News). DI Thomas Hintze, Vorsitzender der Geschäftsführung von UPC Telekabel, sieht die paneuropäische UPC Umfrage als wichtiges Tool an: "Mit der alljährlichen UPC Umfrage zeigen wir, dass wir nicht nur der Big Player unter den europäischen Kabelnetzbetreibern sind, sondern dass uns die persönlichen Interessen und der Zugang unserer Kunden zum Thema Fernsehen wichtige Anliegen sind. Schließlich können wir die Ergebnisse auch bei der Entwicklung von neuen Produkten einfließen lassen und hier - was für einen Konzern, der in 14 europäischen Ländern tätig ist, besonders wichtig ist - auch auf die lokalen Unterschiede eingehen." Genaue Details der paneuropäischen UPC TV-Umfrage sowie passendes Bildmaterial finden Sie auf www.upc.at in Bereich "Über UPC". Über UPC Telekabel UPC Telekabel ist ein führender Anbieter von TV-, Breitband Internet- und Telefon-Diensten, der die Gebiete Wien, Graz, Klagenfurt, Wiener Neustadt und die Regionen Baden, Wien West und Reichenau versorgt. Basierend auf den operativen Kennzahlen per 30. September 2005, erreichte das Kabelnetz von UPC Telekabel 954.000 Haushalte und lieferte rund 909.000 Dienste (RGUs) an 576.000 Kunden. Diese beinhalten 456.000 Telekabel TV und 42.000 Digital TV Kunden, 261.000 chello Breitband Internet Kunden und 150.000 Priority Festnetz Kunden. UPC Telekabel ist eine konsolidierte Tochterfirma von Liberty Global, Inc. (NASDAQ: LBTYA, LBTYB, LBTYK), die in 14 Ländern in Europa, Asien sowie Nord-, Mittel- und Südamerika aktiv ist. Der Mehrheitseigentümer der UPC Telekabel ist Liberty Global, Inc. Liberty Global besitzt Anteile an Breitband Vertriebs- und Content-Gesellschaften außerhalb der Vereinigten Staaten, vornehmlich in Europa, Asien sowie Nord-, Süd- und Mittelamerika. Durch seine Niederlassungen und Tochtergesellschaften ist Liberty Global in Bezug auf die Teilnehmerzahlen der größte Breitband-Kabelnetzbetreiber außerhalb der Vereinigten Staaten. Basierend auf den operativen Unternehmenskennzahlen vom 30. September 2005 (ausgenommen NTL Ireland, die zwar konsolidiert aber nicht kontrolliert wird) versorgt Liberty Globals Netzwerk ca. 23,6 Millionen verkabelte Haushalte und stellte ca. 15,2 Millionen Einzeldienste (RGUs) zur Verfügung. Diese beinhalten ca. 10,7 Millionen TV-Kunden, 2,6 Millionen Breitband Internet Kunden und 1,9 Millionen Telefonie Kunden. Rückfragehinweis:

UPC Telekabel
Mag. Doris Lenhardt
Pressesprecherin
Wolfganggasse 58-60, 1120 Wien
Tel.: 01/960 68-1158
E-Mail: doris.lenhardt@upc.at
Internet www.upc.at

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