Österreich erlässt dem Irak wie geplant 80% der Altschulden

Aktuelles Umschuldungsabkommen bringt bis 2028 500 Mio. Euro Rückfluss

Wien (OTS) - Als Bevollmächtigte des Bundes gemäß Ausfuhrförderungsgesetz hat die Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) am 13. Dezember 2005 in Paris das bilaterale Umschuldungsabkommen mit dem Irak unterzeichnet. Österreich ist damit das sechste Gläubigerland, das die im November des Vorjahres im Rahmen des sogenannten Pariser Clubs - des Zusammenschlusses westlicher Gläubigerstaaten - mit dem Irak vereinbarte Schuldenregelung mit 80%-iger Barwertreduktion umsetzt.

Gegenstand des neuen Vertrages sind Verbindlichkeiten des Iraks aus den Jahren vor 1991. Das bilaterale Umschuldungsvolumen beläuft sich auf insgesamt rd. EUR 2,2 Mrd. vor Streichung und inkludiert Verzugszinsen und Zinsenkapitalisierungen. Nach Implementierung der in drei Phasen vorgesehenen Streichungen in Höhe von rd. EUR 1,7 Mrd. verbleiben rd. EUR 500 Mio., die zwischen 2011 und 2028 vom Irak zur Rückzahlung fällig sind.

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