"Konsument" testet Espressomaschinen

Guter Espresso muss nicht teuer sein.

Wien (OTS) - Wer seinen Espresso zuhause selbst zubereiten möchte, hat die Qual der Wahl: Siebträger, Vollautomaten und Kapselgeräte werben um die Gunst heimischer Kaffeetrinker. Das Testmagazin "Konsument" hat für seine aktuelle Ausgabe nicht nur Espressomaschinen unterschiedlicher Systeme untersucht, sondern auch das Service der Händler und Hersteller im Gewährleistungsfall unter die Lupe genommen. Fazit: Den besten Espresso serviert "Jura Impressa F70". In puncto Service ist meistens Warten angesagt.

Wer beim nächsten Kaffeekränzchen mit gutem Espresso auftrumpfen möchte, der setzt auf den Vollautomaten "Jura Impressa F70", die Siebträgergeräte "AEG EA 130 Crema" und "Gaggia Baby Gaggia" oder auf das Kapselgerät "Siemens TK 50 N01. Sie überzeugen durch besonders guten Kaffeegeschmack und verführerische Crema. Beim Modell von "Siemens" droht bei Fehlbedienung jedoch Verbrühungsgefahr.

Zwar liegen die guten Vollautomaten und Siebträger in puncto Geschmack etwa gleichauf, beim Preis haben letztere aber eindeutig die Nase vorn: Gute Siebträger gibt`s bereits ab 120 Euro, der Testsieger von Jura kostet dagegen 1000 Euro. Die Kaffeekosten sind bei Siebträgergeräten und Vollautomaten am günstigsten, der Espresso aus der Kapsel ist dagegen mit Preisen zwischen 31 und 33 Cent pro Tasse am teuersten.

"Bei der Wahl eines Gerätes ist aber nicht nur der Preis entscheidend", sagt Karin Baumgarten-Doblander, "Konsument"-Haushaltsgeräte-Expertin. "Man sollte auch vorab klären, wie viel Zeit man für die Zubereitung des Espresso investieren möchte und ob man auch gerne mit seinem Gerät experimentiert, um das Beste aus der Bohne herauszuholen." Siebträger eignen sich für Espresso-Liebhaber, die vom Pulver mahlen bis hin zur richtigen Wassermenge alles selbst erledigen möchten. Bei Vollautomaten macht die Maschine dagegen fast alles von selbst. Wer es schnell und einfach liebt, ist mit einem Kapselgerät am besten bedient.

Wer sich für den Kauf einer Espressomaschine interessiert, sollte sich ausführlich beraten lassen: Die Unterschiede bei Funktion und Handhabung der einzelnen Modelle sind nicht nur zwischen den verschiedenen Marken enorm, sondern variieren auch von Typ zu Typ und überraschten manchmal selbst die erfahrenen "Konsument"-Tester.

Der Service-Test zeigt: In puncto Freundlichkeit der Händler gibt’s wenig zu kritisieren. Alle waren zuvorkommend und bemüht, die Geräte wurden anstandslos repariert. Bei den Servicehotlines der Hersteller hat man den guten Ton zwar noch nicht verlernt, endlose Warteschleifen und leichte genervte Mitarbeiter kommen aber doch vor. Am schlimmsten ist für passionierte Kaffeetrinker wohl die Tatsache, dass Reparaturen in der Regel zwei Wochen und länger dauern. Ausnahme: Bei "Tchibo" wird das Gerät nicht zur Reparatur eingeschickt, sondern anstandslos ein neues Gerät - sofern vorhanden - oder "Geld zurück" angeboten.

"Konsument"-Tipp: Oft entpuppt sich ein vermeintlicher Defekt auch als Bedienungsfehler. Bevor Sie das Geräte zur Servicestelle bringen, am besten die Bedienungsanleitung zur Hand nehmen und der Service-Hotline den Mangel schildern. Ist die Gewährleistungsfrist abgelaufen, kann man das defekte Gerät auch direkt zur Servicestelle des Herstellers bringen. Damit lässt sich die Wartezeit eventuell um ein paar Tage verkürzen.

Alle Details des Tests erfahren "Konsument"-Leser in der Jänner-Ausgabe und unter www.konsument.at.

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Testmagazin "Konsument"
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