SPÖ - Hundstorfer: Rechnungshofbericht 2004 gab wichtige Impulse für Verbesserungen im Wiener Gesundheitsbereich

Wien (SPW-K) - Der Rechnungshof habe in einigen Bereichen zu notwendigen Verbesserungen bei den Wiener Spitälern beigetragen, erklärte Gemeinderatsvorsitzender Rudolf Hundstorfer im Rahmen der Debatte zum Tätigkeitsbericht des Rechnungshofes bei der gestrigen Gemeinderatssitzung. Die Kritik der Opposition wies Hundstorfer zurück.

Nach Prüfung durch den Rechnungshof wurden beispielsweise die Arbeitszeiten für Ärzte am Donauspital neu geregelt. PatientenInnen, die zu Pflegefällen geworden sind, müssen im Regelfall nicht mehr so lange auf einen Platz in einer geriatrischen Einrichtung warten, wie es der Rechnungshof noch 2004 bemängelt hat.

Der FPÖ rät Hundstorfer, sich vor unberechtigter Kritik am Krankenanstalten Verbund (KAV) besser zu informieren. In den Dienstverträgen und den Gesetzen seien Abfertigungsansprüche eindeutig geregelt. Gleiches gelte für den Dienstwagen, der im Übrigen einer größeren Anzahl an Mitarbeitern zur Verfügung stünde, erklärt Hundstorfer.

Die Kritik an der Versorgung der Wiener Bevölkerung mit Spitalsbetten kann Hundstorfer ebenfalls nicht nachvollziehen. "Im Norden Wiens braucht es eine bessere Versorgung - darum planen wir ein neues Krankenhaus Nord in Floridsdorf", sagt der erste Gemeinderatsvorsitzende. Klar sei dabei aber immer gewesen, dass es in Wien nicht mehr Akutbetten geben werde und dass die Betten vom Westen Wiens in den Norden verlagert werden müssten. Bei der Betreuung der Kinder setzt Hundstorfer auf eine Lösung gemeinsam mit Ärztekammer und der Gebietskrankenkasse: niedergelassene Ärzte sollen die Kinderambulanzen vor allem an Wochenenden entlasten. (Schluss)

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