Staatssekretär Mainoni zu Häupl: San's g'scheit und lassen's Tempo 50 bleiben!

Mehrere unabhängige und namhafte Experten zweifeln Sinnhaftigkeit von Tempo 50 an

Wien (OTS) - "Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl soll sich nicht weiter über die Interessen der Wirtschaft und der Autofahrerinnen und Autofahrer hinwegsetzen und der Schnappsidee von Tempo 50 möglichst bald ein Ende setzen", so Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni am Donnerstag in einer ersten Reaktion auf die in Tageszeitungen veröffentlichen Expertenmeinungen zum Thema Tempo 50 in Wien.

Demnach zweifeln drei voneinander unabhängige und namhafte Experten die Sinnhaftigkeit von Tempo 50 an. Die Feinstaubbelastung werde anstatt ab- sogar zunehmen, so die einhellige Meinung. Bei Tempo 50 könne nämlich nicht mehr mit dem spritsparenden und umweltschonenden 4. Gang gefahren werden. Die Autofahrerinnen und Autofahrer müssten für Tempo 50 in den durchwegs 3. Gang schalten und dort hochtouriger fahren, begründen die Experten. "Genau das wird die Umwelt mehr belasten und daher auch keine Verbesserung in der Feinstaubbelastung bringen", so der BZÖ-Staatssekretär weiter.

Mainoni erwartet sich nun von Wiens Bürgermeister Häupl rasches Eingreifen und ein Ende von Tempo 50: "Es kann nicht sein, dass hier die Wirtschaft, die Autofahrer und die Umwelt draufzahlen müssen, weil den zuständigen roten Stadtregierungsmitgliedern keine sinnvollen und effizienten Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung einfallen. Tempo 50 ist und bleibt eine Schikane! In der heutigen Zeit sind moderne Verkehrsleitsysteme gefragt und keine starren, unsinnigen Geschwindigkeitsbeschränkungen", so der Staatssekretär zum Schluss.

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