• 14.12.2005, 10:35:48
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Aktuelle Stunde im Wiener Landtag: "Schutz vor Gewalt darf keine Frage des Geldes sein"

Wien (SPW-K) - In der morgigen Landtagssitzung macht die Wiener
SPÖ-Fraktion das Thema Gewalt zum Thema: "Schutz vor Gewalt darf
keine Frage des Geldes sein", betont Gemeinderätin Martina Ludwig.
"Es ist mehr als beschämend, dass dort, wo der Bund zuständig ist,
nämlich bei den die Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie,
Opfer von Gewalt in vier Wiener Bezirken nach wie vor nicht betreut
werden können, weil Bundesmittel fehlen." Auch die Haltung des
Finanzministeriums in Sachen Anti-Stalking-Gesetz sei empörend:
"Offensichtlich ist die Bundesregierung der Meinung, dass
Gewaltschutz nichts kosten darf!"

Der wirkungsvolle Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt dürfe
keine Kosten- oder eine Personalfrage sein, so Ludwig. Wien habe beim
Thema Gewaltschutz seit jeher eine Vorreiterrolle. "Gewaltopfer
finden in Wien ein gut ausgebautes Netz von Hilfs-, Beratungs- und
Betreuungseinrichtungen. Vor allem die vier Frauenhäuser und die
ambulante Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser sind
unverzichtbare Bestandteile der Gewaltschutzarbeit in Wien.
Einrichtungen wie der 24-Stunden-Frauennotruf der Stadt Wien, das Amt
für Jugend und Familie, Krisenzentren sowie zahlreiche Mädchen- und
Frauenberatungsstellen leisten einen wichtigen Beitrag zur
Unterstützung von Gewaltopfern."

"Gewaltschutz ernst nehmen, heißt auch, genügend finanzielle
Mittel in diesen Bereich zu investieren und Hilfs- und
Beratungseinrichtungen bestmöglich auszustatten", so Ludwig
abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
mailto:michaela.zlamal@spw.at

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