• 14.12.2005, 09:18:43
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Biokraftstoffe werden auch in Osteuropa forciert - Marktstudie analysiert Exportpotenzial im Bereich Biodiesel und Bioethanol in ausgewählten Ländern

Wien (OTS) - ETECH CONSULT erstellte im Rahmen der Initiative "go
international" (BMWA, WKO, OeKB) die Marktstudie "Exportpotenzial von
Engineering-Leistungen und Technologien im Bereich Biodiesel und
Bioethanol" für Polen, die Slowakische Republik, die Tschechische
Republik, Ungarn sowie Kroatien, Rumänien und Serbien.

Die Europäische Kommission strebt eine Erhöhung der
Energiebereitstellung aus erneuerbaren Ressourcen an. Am 8. Mai 2003
wurde vom Europäischen Parlament und vom Europäischen Rat die
"Richtlinie zur Förderung der Verwendung von Biokraftstoffen oder
anderen erneuerbaren Kraftstoffen im Verkehrssektor" (2003/30/EG),
die so genannte Beimischungsverordnung zur Förderung von
Biokraftstoffen, erlassen. Diese Richtlinie soll den Einsatz eines
Mindestanteils an Biokraftstoffen und anderen erneuerbaren
Kraftstoffen sicherstellen.

- Konkret sollen die Mitgliedsstaaten bis zum 31. Dezember 2005 
   bezogen auf den Energieinhalt 2 % aller Otto- und 
   Dieselkraftstoffe für den Verkehrssektor durch Biokraftstoffe 
   oder andere erneuerbare Kraftstoffe ersetzen. 
 - Bis zum 31. Dezember 2010 soll dieser Anteil auf 5,75 % erhöht 
   werden. 

   In Europa haben sich die Produktionskapazitäten für Biotreibstoffe
in den letzten Jahren stark erhöht und lagen 2004 bei 2,4 Mio.

Tonnen. Der Biotreibstoffmarkt wird derzeit noch stark durch
öffentliche Förderungen gestützt.

Die Marktstudie beinhaltet für jedes der sieben Länder neben den
rechtlichen Voraussetzungen eine Abschätzung der
Energiepflanzenpotenziale, die Darstellung existierender und
geplanter Produktionsanlagen sowie die Analyse der
Exportmöglichkeiten für österreichische Unternehmen in diesem
Bereich. Aktivitäten und Handlungsbedarf zur Erfüllung der
EU-Biokraftstoff-Richtlinie wurden in telefonischen und persönlichen
Interviews erhoben.

Die Absatzmärkte für Biotreibstoff stellen grundsätzlich kein
Problem dar, da der Markt durch politische Willenserklärung
unterstützt ist. In einigen Ländern wurden nationale Förderprogramme
verabschiedet, Steuervergünstigungen und -befreiungen gewährt,
Beimischungsquoten festgelegt sowie Investitionen in die Produktion
und Verwendung von Biokraftstoffen gestartet. Basierend auf der
Gesamtauswertung der Daten werden die Möglichkeiten und Exportchancen
für österreichische Unternehmen im Bereich Biodiesel und Bioethanol
dargestellt. Generell lässt sich der Schluss ziehen, dass der Handel
mit Biotreibstoffen ansteigen wird.

Die Studie kann bei der OeKB per Email (projektanalysen@oekb.at)
bzw. telefonisch unter 01-531 27-2824 für EUR 160 bezogen werden.

Rückfragehinweis:

ETECH CONSULT
   Mag. Dr. Larissa Kahr Tel. 01/531 35-383  kahr@etech-consult.at
   DI Birgit Reiß        Tel. 01/531 35-227  reiss@etech-consult.at
   DI Dr. Martina Hölbling Tel. 01/531 35-567  
                                             hoelbling@etech-consult.at
   www.etech-consult.at
   
   oder
   Mag. Manuela Eder     Tel. 01/531 35-172  m.eder@investkredit.at
   www.investkredit.at

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