Greenpeace: Nun muss Österreich mit seinem EU-Vorsitz REACH vorantreiben

Wien/Brüssel (OTS) - Mit großer Enttäuschung reagierte Greenpeace auf die heutige politische Einigung im Wettbewerbsrat zur Chemikalienpolitik REACH. "Besonders bestürzend ist, dass sich der Rat nicht auf eine verpflichtende Substitution von allen besonders gefährlichen Chemikalien einigen konnte", kommentiert Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster die heutige Abstimmung. "Wenn das neue Chemikaliengesetz tatsächlich so umgesetzt wird, wie heute beschlossen wurde, werden wir auch noch 2020 siebzig Prozent Gift in Babyprodukten vorfinden."

Greenpeace fordert von der österreichischen Regierung, den kommenden EU-Vorsitz dazu zu nützen, den weiteren REACH-Diskussionsprozess aktiv und positiv zu beeinflussen. "Denn das EU-Parlament hat bei der zweiten Lesung, die voraussichtlich im Herbst 2006 stattfinden wird, eine letzte Chance, REACH zu retten", so Herwig Schuster.

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