Scheele: Einigung bei REACH ist kein Quantensprung

Ungetrübte Freude ist verfrüht

Wien (SK) - Nicht nachvollziehen kann die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Scheele die ungetrübte Freude von Wirtschaftsminister Bartenstein und Umweltminister Pröll über die heute erzielte Einigung zur Chemikalienverordnung REACH. "Hat es bereits bei der letzten Abstimmung im Europäischen Parlament Verwässerungen gegeben, ist es nun in einigen Punkten zu weiteren Verschlechterungen gekommen", sagt Scheele. ****

"Die fixe fünfjährige Ablauffrist für Chemikalienzulassung wäre ein entscheidender Teil der Chemikalienverordnung gewesen, denn nur so macht die Verordnung einen Sinn. Eine schwammige Formulierung, die die Frist von Fall zu Fall unterschiedlich festsetzt, geht am Ziel eines verbesserten Schutzes für Mensch und Umwelt weit vorbei", kritisiert Scheele. (Schluss) ps/mp

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