Grüne Wien: Tempo 50 ist nur erster Schritt zur Feinstaubreduktion

Maresch: "Feinstaub ist eine ernste Gefahr für die Gesundheit der Wiener Bevölkerung"

Wien (OTS) - "Die Einführung des generellen Tempolimits in Wien alleine wird das Feinstaubproblem in Wien nicht lösen, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung", kommentiert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien die anhaltende Diskussion über diese Maßnahme.

Die Leugnung der objektiven Vorteile einer geringeren Höchstgeschwindigkeit in der Stadt durch eine breite Kritikerfront ist für Maresch nicht nachvollziehbar. Laut WHO-Studie sterben in Österreich jährlich 2.400 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung durch den Autoverkehr. Eine Temporeduktion vermindert die Feinstaubbelastung durch weniger Schadstoffausstoß, weniger Reifenabrieb und weniger Aufwirbelung. "Daher ist jede Maßnahme, die die Feinstaubbelastung reduziert, zu begrüßen", so Maresch weiter. Zusätzlich reduziert Tempo 50 die Lärmbelastung und erhöht die Verkehrssicherheit.

Im Kampf gegen die Gefahr durch den Feinstaub sind aber noch weitere Maßnahmen dringend notwendig:

+ Eine Landesförderung für die Nachrüstung von Fahrzeugen mit Dieselpartikelfilter.
+ Die Nachrüstung mit Dieselpartikelfilter im gesamten Fuhrpark der Stadt Wien, insb. bei Baumaschinen und Off-Road-Maschinen.
+ Eine umweltschonende Abwicklung von Baustellen, insb. im Wirkungsbereich der Stadt Wien.
+ Gratis Öffis bei Feinstaubepisoden.
+ Ein sparsamer Einsatz von Streusplitt durch die Einführung einer Winterreifenpflicht in Wien.

"Ich erwarte mir, dass die Stadt Wien neben dem Tempo 50 auch die weiteren Vorschläge der Grünen umsetzt. Schließlich geht es um die Gesundheit und Sicherheit der Wiener Bevölkerung", so Maresch abschließend.

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