Das Österreichische Jugendportal - Eine erste Bilanz anlässlich der Europäischen Jugendwoche

Wien 2005-12-08 (BMSG/OTS) - Seit dem Internationalen Tag der
Jugend am 12.8.2005, ist das Österreichische Jugendportal, das in Europa einzigartig ist, online. Auf der Website http://www.jugendinfo.at finden sich zahlreiche Links zu Beratungseinrichtungen und Informationsseiten. Das Jugendportal wurde im Rahmen eines Projekts des Sozialministeriums von rund 130 Jugendlichen und auf ehrenamtlicher Basis mitgestaltet. "Eine der Forderungen des Jugendpakts, nämlich die nach Jugendpartizipation, hat sich auch in dieser Initiative des Jugendministeriums niederschlagen", so Jugendministerin Ursula Haubner. Das Österreichische Jugendportal wurde bisher von ca. 50.000 Personen besucht.

Die Eröffnung des Jugendportals im Sommer, war gleichzeitig auch der Start einer Online-Umfrage zum Thema "Jugend und Beschäftigung". An dieser Umfrage nahmen rund 870 Jugendliche teil. Diese Thematik berührt die Jugendlichen, wie die letzten Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage beweisen: 28 % der Jugendlichen verbinden mit der EU auch Arbeitslosigkeit. Die Angst keinen Job zu finden, ist eine der großen Lebensängste der Jugendlichen im 21. Jahrhundert.

Anlässlich der Europäischen Jugendwoche, wurden nun die Ergebnisse der Umfrage wissenschaftlich ausgewertet und der Studie "Jugend und Beschäftigung" eingebunden. Interessant hierbei ist auch die Tatsache, dass Jugendliche das Informationstool "Internet" als wichtigste und informativstes Möglichkeit für Beratung und Information ansehen, womit das Jugendportal also direkt den Erwartungen der Jugendlichen entspricht.

Als Schlüsselergebnisse der Studie, können genannt werden:
· Neun von zehn jungen Österreicher/innen zählen Ausbildung und Erwerbsarbeit zu den für den sie persönlich wichtigsten Lebensbereichen.
· Drei von zehn Jugendlichen wünschen sich mehr Bildungs- und Berufsinformation als derzeit angeboten wird.
· Bereitschaft zu Lebenslangem Lernen wird als Präventivstrategie gegen Arbeitslosigkeit gesehen und
· Berufliche Weiterbildung sehen 8 von 10 Jugendlichen ebenfalls als wichtig an.

"Als Maßnahmen für mein Ressort, gilt es die bereits bestehenden Ansätze zu vertiefen", so Haubner. So sollen eine erweiterte Übersicht in der Bildungs- und Berufsinformation via Internetportal, das Angebot von Einzel- und Gruppencoachings zum Thema Ausbildung und Arbeit in der außerschulischen Jugendarbeit und der weitere Ausbau der geschlechtssensiblen Jugendarbeit auch im Informations- und Orientierungsbereich bei Ausbildung und Jobsuche, realisiert werden.

"Jugend ist Zukunft und Jugend hat Zukunft! Was sie dazu benötigt, ist Information und diese Information entsteht durch den Dialog zwischen uns allen", so Haubner abschließend.

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BMSG - Bundesministerin Ursula Haubner
Pressesprecher Heimo Lepuschitz
Tel.: 0664 825 77 78
heimo.lepuschitz@bmsg.gv.at

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