FUHRMANN: GRÜNE PRÄSENTIEREN PAKET VOLLER KLISCHEES, VORURTEILE UND GELEBTER INTOLERANZ

Grüne wollen Schülerinnen und Studentinnen von Kinderbetreuungsgeld ausschließen

Wien (ÖVP-PK) - Die Grünen sind jene Partei, die zwar immer gerne "ihre Toleranz" in den Vordergrund stellen, heute haben sie allerdings ein Paket voller Klischees, Vorurteile und gelebter Intoleranz präsentiert, stellte heute, Dienstag, die Obfrau der Jungen ÖVP, Abg. Silvia Fuhrmann in der Debatte über den Grünen Dringlichen Antrag zur Frauenpolitik fest.

Die Grünen wollen mit ihrer Forderung nach einem erwerbsabhängigen Karenzgeld alle SchülerInnen und StudentInnen wieder ausschließen, so die ÖVP-Abgeordnete, die in diesem Zusammenhang darauf verwies, dass durch die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes die Mittel dafür auf insgesamt rund 32.000 Bezieherinnen ausgedehnt wurden. Auch die Väterkarenz sei seit dessen Einführung von ein auf drei Prozent gestiegen. "Kinderbetreuung ist eine zutiefst soziale Maßnahme, die geschlechtsneutral konzipiert ist", so Fuhrmann weiter, die auch auf das unter dieser Regierung erhöhte Kinderbetreuungsgeld für Mehrlingsgeburten sowie die Anhebung der Familienbeihilfe für Kinder hinwies. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer stelle zudem 60.000 Plätze für eine flächendeckende Nachmittagsbetreuung zur Verfügung. Die Mittel für aktive und aktivierende Frauenpolitik seien 2004 gegenüber 2000 um 80 Prozent gestiegen. .

Im Beschäftigungspaket der Bundesregierung seien Qualifizierungsmaßnahmen für 20.000 Frauen in Aussicht gestellt. Es mute daher seltsam an, wenn die Grünen zwar bei diesem Paket mitgestimmt haben, nun aber plötzlich nur 10.000 Jobs für Frauen fordern. Zudem enthalte das Maßnahmenpaket einen Schwerpunkt "Frauen in die Technik" sowie eine stärkere Berufsorientierung. 5.800 Wiedereinsteigerinnen werden extra gefördert. 54 Prozent des gesamten Mitteleinsatzes für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen 2006 betreffen Frauen, hob die Abgeordnete hervor.

Und zur SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures, die vor allem den geringen Verdienst von Frauen beklagte, meinte Fuhrmann abschließend:
"Scheinbar ist es so, dass die Frauenpolitikerinnen in der SPÖ zwar engagiert, aber leider erfolglos sind, und sich in der eigenen Partei nicht durchsetzen könne: Denn für die Frauen-Lohnpolitik sei im ÖGB schließlich die "rote Gewerkschaft" zuständig.
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