MORAK: FRAUENPOLITIK DER BUNDESREGIERUNG BERÜCKSICHTIGT ALLE LEBENSBEREICHE UND- PHASEN

"Grüne wollen Probleme von morgen mit Konzepten von gestern lösen"

Wien (ÖVP-PK) - Das Frauen- und Gesellschaftsbild, das im Dringlichen Antrag der Grünen skizziert wird, zeigt ein falsches Bild der Realität 2005. Dies wohl auch deshalb, weil die Grünen mit Konzepten von gestern die Probleme von morgen lösen wollen. Doch die Realität sieht besser aus: die Frauenpolitik dieser Bundesregierung hat alle Lebensbereiche von Frauen berücksichtigt und Lösungen nach den speziellen Bedürfnissen aller Gruppen in allen Lebensphasen geschaffen. Das erklärte Staatssekretär Franz Morak heute, Dienstag, in seinem Debattenbeitrag zum Dringlichen Antrag der Grünen. ****

"Wir haben viele Verbesserungen erreicht", sagte Morak und verwies auf die Bereiche Ausbildung und Lehre, auf Maßnahmen für Wiedereinsteigerinnen, auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auf das Pensionsrecht. Darüber hinaus wurden mit Maßnahmen des Gender Mainstreamings und anderer Projekte wirksame Besserstellungen erzielt.

Nur einige wesentliche Punkte griff Morak heraus:

- Bildung: rund 17 Millionen Euro jährlich fließen in die Förderung von Mädchen und Frauen in Zukunftsberufe, und das mit Erfolg: heute sind bereits 55,91 Prozent aller MaturantInnen weiblich, der Anteil der weiblichen Studierenden ist auf 53,3 Prozent gestiegen, der Frauenanteil in der universitären Professorenschaft ist seit 2000 um mehr als 25 Prozent gestiegen, zählte Morak auf.

- Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein zentrales Anliegen dieser Bundesregierung. Das Kinderbetreuungsgeld war der wichtigste Schritt dazu. Die Zahl der Bezieherinnen hat sich seit der Einführung auf heute rund 168.000 erhöht. Gleichzeitig wurde die Zuverdienstgrenze spürbar angehoben, erstmals besteht überdies Rechtsanspruch auf Elternteilzeit.

- Besserstellung im Alter: Die Pensionsharmonisierung hat die Voraussetzungen für den Erwerb einer eigenständigen Pension vereinfacht, was vor allem Frauen zu Gute kommt, so Morak. Sie haben nun einen leichteren Zugang zu einer eigenständigen Pension. Darüber hinaus wurden die Zeiten der Kindererziehung voll pensionswirksam.

"Die durchgängige Linie in der Frauenpolitik dieser Bundesregierung zeigt sich nicht zuletzt auch am Anteil der Ministerinnen: erstmals sind 50 Prozent der Regierungsmitglieder weiblich", so Morak. "Wir agieren eben nicht mit leeren Worthülsen wie die Opposition, sondern wir haben aktiv etwas für die Frauen in diesem Land getan. Das schlägt sich in der gelebten Realität auch nieder."
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