Rotes Kreuz Tirol: "Sicherheit bei Großveranstaltungen"

Österreichweit einmalige Ausbildung abgeschlossen Informationsoffensive für Entscheidungträger

Innsbruck (Rotes Kreuz) - Mit der Zertifizierung und dem Abschluss der ersten - österreich- weit einmaligen - Zusatzausbildung für Führungskräfte des Roten Kreuzes endete der 1. Lehrgang "Ambulanzplanung - Sicherheit bei Großveranstaltungen". Insgesamt 16 erfahrene Führungskräfte des Tiroler Roten Kreuzes hatten bereits als Einstiegserfordernisse die Einsatzleiterausbildung,also eine entsprechende theoretische und praktische Ausbildung in Einsatzführung und -taktik sowie Organisation bei Großunfällen und Katastrophen zu
absolvieren.
Bei dieser Ausbildung wurden - in Zusammenarbeit mit Referenten des Landes Tirol, des Veranstaltungsamtes der Stadt Innsbruck und der Staatsanwaltschaft Innsbruck - nicht nur besondere einsatztaktische Erfordernisse und internationale Standards zur Berechnung der bei Großveranstaltungen notwendigen sanitätsdienstlichen Ressourcen, sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen und zahlreiche weitere Themen in Theorie und Praxis vermittelt.
Mit einer kommissionellen Abschlussprüfung zertifizierten die Teilnehmer ihr erworbenes Know-how.

"Derzeit gibt es noch nirgends in Österreich, eine vergleichbare Ausbildung", so Landesrettungskommandant Heinz Wolf, der Verantwortliche für das Rettungs- und Katastrophenwesen im Tiroler Roten Kreuz. "Das neue Veranstaltungsgesetz regelt klar und deutlich die Kompetenzen und Verantwortungen bei Großveranstaltungen. Wir vom Roten Kreuz bringen große Erfahrungen ein, regional, national und auch international."

Großveranstaltungen sind durch die Konzentration vieler Menschen auf - oft sehr - engem Raum oder durch die Art der Veranstaltungen mit besonderen Gefahren verbunden. "Gefahren natürlich", so Wolf, "die nicht nur für das Rote Kreuz relevant sind. Gefahren außerdem, über die sich auch die Verantwortlichen bewusst werden müssen. -Veranstalter und die
genehmigenden Behörden!"

Darüber wurden jetzt alle 279 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Tirols durch ein Schreiben des Rotkreuz-Präsidenten informiert. "Das Thema Sicherheit bei Veranstaltungen ist uns als Träger des örtlichen und überörtlicher Rettungsdienstes sehr wichtig, " so Präsident Dr. Neumayr, "wir sollen und müssen hier sehr eng mit den regionalen Behörden
kooperieren. Wir sehen uns in allen Bezirksstellen dabei als regionale und kompetente Anlaufstelle für Veranstalter und Bürgermeister." Dr. Reinhard Neumayr, der als Arzt seit Jahrzehnten beispielsweise bei Berg-Isel-Springen selbst im Einsatz steht, weiters: "Schließlich geht es da um die Sicherheit von Menschen, die in unserem Land etwas erleben wollen - Einheimische und Gäste. Und da bieten wir mit unseren 47 rund um die Uhr besetzten Dienststellen und über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern praktisch auf Knopfdruck ein Netzwerk der Sicherheit."

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Mag. Fritz Eller
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