PROKOP: INTEGRATION IST GRUNDLAGE UND VORAUSSETZUNG FÜR AKZEPTANZ

Wien (ÖVP-PK) - Es ist wichtig, dass jene, die die österreichische Staatsbürgerschaft erlangen, sich in Österreich auch zu Hause und integriert fühlen. Diese Integration ist gleichzeitig Grundlage und Voraussetzung für die Akzeptanz der österreichischen Bevölkerung. "Die Österreicherinnen und Österreicher dürfen sich nicht überfordert fühlen." Das erklärte Innenministerin Liese Prokop heute, Dienstag, im Plenum des Nationalrates, wo das neue Staatsbürgerschaftsrecht diskutiert und abgestimmt wurde. ****

"Es wird immer schwerer, Fremde unterzubringen", sagte Prokop weiter. "Ich hätte mir in den letzten Wochen mehr Unterstützung erwartet, denn wir haben in vielen Gemeinden nur Abfuhren erhalten. Die Staatsbürgerschaft ist der Endpunkt einer von neuen Bürgern gewollten Integration, und diese Integration ist für die Akzeptanz nötig."

Österreich stehe mit einem neuen Staatsbürgerschaftsgesetz nicht alleine da, fuhr Prokop fort. Auch viele andere europäische Staaten wie etwa Großbritannien, Schweden oder Dänemark seien dabei, ihre diesbezügliche Rechtslage zu ändern. "Europa ist in Bewegung, es gibt vieler orten Integrationsprobleme."

Es sei wichtig gewesen, den legalen Aufenthalt zu definieren, Klarstellungen zu treffen, Wünsche der Länder zu berücksichtigen, Anpassungen vorzunehmen, erklärte Prokop weiter. "Wir haben einen guten Mittelweg gefunden. Das neue Gesetz deckt die Bedürfnisse der Fremden ab, die sich bei uns integrieren wollen und entspricht den Bedürfnissen der österreichischen Bevölkerung."
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