FP-Bösch: Visa-Affäre weitet sich nach Moskau aus

Verdacht auf Visa-Handel im Tourismus

Wien (OTS) - Der freiheitliche Abgeordnete Dr. Reinhard E. Bösch konfrontierte heute die Innen- und Justizministerin mit neuen Verdachtsmomenten in der Visa-Affäre.

Eine Informantin habe ihm gegenüber glaubwürdig behauptet, daß es seit Jahren in den österreichischen Botschaften und Vertretungen Russlands, z.B. in Moskau und St. Petersburg, einen regen Handel mit Touristen-Visa gäbe, berichtete Bösch. Diese in Innsbruck lebende, mit einem Österreicher verheiratete Russin habe sich bereits vor geraumer Zeit nicht nur an das Außen- und Innenministerium, sondern auch in einem Schreiben an Bundeskanzler Schüssel persönlich gewandt.

So seien genaue Details über die Vernetzung von Reiseveranstaltern und Touristenverbänden mit Botschaftsbediensteten sowie die genaue Art und Höhe der Bezahlung für behauptete illegale Machenschaften berichtet worden.

Bösch forderte daher die im heutigen Nationalratsplenum anwesenden Bundesministerinnen für Inneres und Justiz auf, auch diesem Verdacht nachzugehen. Selbstverständlich sei diese Informantin gerne bereit den Behörden jede Auskunft zu erteilen.

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen
Bundeskommunikation
Tel.: (01) 5123535-0

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0003