Tempo 160 - Strache: Projekt offenbar gescheitert! Zurück an den Start!

Gorbach hat eine gute Idee politisch zu Grabe getragen!

Wien, 06-12-2005 (fpd) - Das BZÖ-Prestigeprojekt "Tempo 160" sei offenbar gestorben. Verkehrsminister Gorbach habe in den vergangenen Tagen eindrucksvoll bewiesen, daß es wahrlich kein Fettnäpfchen gäbe, in welches er nicht bereit sei, zu steigen. Die flächendeckende Kritik am Pilotversuch auf einer kurvenreichen, zweispurigen Stecke habe gezeigt, wie man eine prinzipiell gute Idee politisch zu Grabe tragen kann, so heute FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache zur laufenden Diskussion.

Die FPÖ bekenne sich zu einer flexiblen Temporegelung, durchaus auch jenseits der 130 km/h. Was sich jedoch rund um das Gorbach´sche 160-km/h Projekt abspiele, zeuge von politischem Dilettantismus der Sonderklasse. Wenn schon heute die Kärntner Landesregierung dieses Projekt abgelehnt habe, was soll dann der Pilotversuch noch bringen, stellt Strache die unbeantwortete Frage in den Raum.

Er, Strache, plädiere für eine Expertengruppe aus den zuständigen Beamten des Ministeriums und den Autofahrerklubs, um dieser prinzipiell begrüßenswerten Idee nicht schon wieder im Vorfeld ein politisches Grab in der ersten Reihe zu bescheren. Zurück an den Start wäre wohl die vernünftigste Variante, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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