Glawischnig: Schüssel und Gorbach bei Tempo 160 auf politischer Geisterfahrt

Tempo 160 ist kein Kavaliersdelikt, Herr Kanzler, es gefährdet Menschenleben

Wien (OTS) - "Schüssel deckt Gorbach bei der verkehrspolitischen Geisterfahrt mit Tempo 160. Zugleich macht er öffentlich, dass Umweltminister Pröll nicht mehr zu sagen hat. Für den Versuch, dem bereits klinisch toten BZÖ noch etwas Leben einzuhauchen, riskiert die ÖVP schwerste Verkehrsunfälle bis hin zu Menschenleben", so Eva Glawischnig, stv. Bundessprecherin der Grünen.

Der Gipfel des Zynismus sei aber, wenn der Bundeskanzler Gorbach beispringt, indem er öffentlich augenzwinkernd erklärt, sich nicht an Gesetze halten zu wollen. "Das bedeutet nichts anderes als das augenzwinkernde Tolerieren von Gesetzesübertretungen, die bei einem Unfall mit dem Tode enden können. Die Hinnahme der Gefährdung von Menschenleben ist kein Kavaliersdelikt, Herr Kanzler", so Glawischnig.

Völlig verfehlt sei auch, wenn Schüssel den Testbetrieb damit zu rechtfertigen versuche, die Bedenken müssten empirisch erst getestet werden, als ob es nicht Dutzende Studien gäbe, die nachweisen, dass damit die Menschenleben gefährdet und die Umweltbelastung erhöht werde.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0004