Maier fordert Studie über Gewalt im Sport

Repressive und präventive Maßnahmen setzen

Wien (SK) - Er verstehe nicht und finde auch keine sachlichen Gründe dafür, dass seinem Antrag auf die Durchführung einer umfassenden Studie über Gewalt im Sport und präventive Maßnahmen von Seiten der Regierung nicht zugestimmt werde, kritisierte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Dienstag im Nationalrat. Vor allem bei großen Sportveranstaltungen seien jene Maßnahmen notwendig, die im Rahmen der Novelle zum Sicherheitspolizei-Gesetz (SPG) vorgesehen sind, unterstrich Maier mit Blick auf Krawalle bei internationalen Länderspielen, aber auch bei österreichischen Ligaspielen. "Diese Probleme muss man mit repressiven Maßnahmen regeln, aber auch präventive Maßnahmen, wie beispielsweise die Gefährder-Ansprache setzen", forderte Maier. Nach der Zustimmung der SPÖ zum SPG erwarte man sich nunmehr eine Änderung des Datenschutz-Gesetzes, sodass klar geregelt werde, "unter welchen Voraussetzungen Private Bilddaten ermitteln dürfen", schloss Maier. **** (Schluss) mb

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